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  • der dicke kranich geht nach italien

  • Hanshorst der dicke kranich geht nach italien
    liebe kunstfreunde

    ich interessiere mich seit geraumer zeit für surrealistische und dadaistische kunstformen...ich habe mich auch ausführlich mit diesen themen befasst und arbeiten dazu gemacht (in form von bildern, filmen, texten, u.a. in zusammenarbeit mit bekannten österreichischen künstlern wie reinhard krön oder brigitte b.).
    einen kleinen auszug aus meinem repertoire möchte ich euch hier zeigen. bitte gebt mir feedback.....

    --- in liebe zu kunst und freigeist ---

    euer hanshorst.. die geschicht lautet ungefähr so:

    Dicker Kranich, die Kultfigur aus Humbach (Schaffhausen), macht eine Reise nach Rom. Mit dabei sind seine Freunde Kubor Kakadu, Ronnie Rüpel und Franz Fischberg.

    mailto:hanshorst@forum-fuer-senioren.de

    1. Kapitel
    "Morgens früh"

    "Guten Mooooooooooorgeeeeeeeeeeen!!!!!!!!", ruft der dicke Kranich und plustert sich auf wie ein Kugelfisch im Federkleid. "Halt ein, Freund, dies bekommt dir nicht!", ruft Kubor Kakadu. "Wohl bekommts, du Sack, trink erst mal deinen Whisky!" "Und du deinen O-Saft!", meint der Kamerad'. "Pah, als ob ich das nötig hätte. Ich sprühe vor Vitalität." "Nun denn, auf nach Italien!" "So sei es."

    2. Kapitel
    "Vom Fisch-Durchfall und andere Kurzgeschichten"

    Im Zug nach Niederbipp (BE) ist's heiss und stickig. So stickig, dass Zigarettenrauch sogar wohl frisch erscheint. Franz Fisch
    beklagt sich: "Mir geht nicht wohl."
    Ronnie Rüpel darauf: "Klapp' halt."
    So kams, dass Franz Fisch die Reise nicht gar wohl überstand, sich sämtliche Rippen gebrach und Durchfall bekam." Und jeder weiss, Fisch-Durchfall hat keine wohlriechende Duftnote.

    3. Kapitel
    "Italien ruft - der Tod des Franz Fischberg"

    In Italien angekomm', assen die Freunde 'ne Pizz'.
    - Wohl bekommts -
    Übel riecht sie - Sardellenberg und Popelfrisch - Tomat' nicht zu hart gekocht - und es gab Popo-Pritsch, wenn man sie nicht mocht' und ass.
    So kam's, dass Franz sie verspeisen musst - nicht verschmähen durft - und wegen weiteren Durchfallerscheinungen auf des Klo's Brill' daraufab sein Leben liess.
    Bestattet' wurd' er nicht - toten Fisch wirft man in den Teich.

    4. Kapitel
    "Tempelbesichtungen und andere Abenteuer"

    "Schön ists hier" sagt Ronnie Rüpel", Franzes Reste genüsslich verspeisend. "Jawohl, der Tempel bietet so manch' schöne Idylle fürs geübte Aug'" meint Kubor Kakadu. "Kubor geh nach haus", sagt der dicke Kranich und Kubor verliess das Land - dicke Trän' im Aug' - und ward nimmer wieder geseh'n.

    5. Kapitel
    "Ronnies Tod"

    Ronnie, der Drog' sich sich des Öfteren hingebend sass im Hotelzimmer und nahm grad Drog. Ventilator an - Vodka offen - Drog nicht gut, jawohl. Jedes Kind weiss es - Ronnie wusts, vergass schnell jedoch - Drog nahm er, oft und viel. Doch dies' Mal wars ZUviel.
    Kein Rüpel könnt' dies ertragen - selbst Hobo der Rüpelkönig würd verzagen.
    So kam's dass Ronnie dem Gift erlag - im Mondesscheine auf dem Balkon - kein Zuck im Aug', kein Lüftchen weht - jedoch Schaum im Mundwinkel.

    6. Kapitel
    "Good-Bye, my Friend"

    Dicker Kranich kam ins Hotel - fürchterlich stanks nach Leichgeruch - den toten Leib erblickend - laut aufkreischend - einem Kolibri gleich - so schallts aus Zimmer 505.
    "Alle tot", kreischt Kranich, wie ein Wurm sich auf dem Bette windend, "Nur mich gibt's noch, in Tat und Wahr', Fleisch bin ich - ob ich's will oder nicht - lebend' Fleisch, für immer gefangen in diesem einen, schrecklichen Traum."
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