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  • Dekobilder verkauft

  • nam-tniap Dekobilder verkauft
    Hallo ich habe da ein Problem.
    Vor einiger Zeit malte ich für eine Bekannte ein Bild mit einem Blumenmotiv auf einer mittelgroben Leinwand ca 60*80cm in Acryl.
    nach einer Vorlage eines Versandhauskataloges.
    In dem war das Bild für 299,-€ angeboten worden.
    Ich nahm 50,-€
    Daraufhin malte ich nochmal 4 Bilder mit anderen Blumen, und 2 mit verfremdeten Aktpositionen.
    Diese verkaufte ich für 100,-- € innerhalb kürzester Zeit.
    Für jedes Bild benötigte ich Maximal mit Rahmenbespannen und Grundierung weniger als 2,5 Stunden.
    Meine sogenannten anspruchsvollen Werke finden zwar Anerkennung aber keinen Käufer.
    Wenn ich das durchkalkuliere bleibt mir bei den Schnellen ein Stundenlohn abzüglich Material von ca. 35,--€.
    Bin ich jetzt ein Dilletant wenn ich das weitermache oder ist dies eurer Meinung nach zu Akzeptieren das man zweierlei Arten von Kunst macht.
    Stehen tu ich zu beiden Seiten. Die Schnellen sind die handwerklich guten und dekorativen.
    Die anderen die Anspruchsvollen (Dies ist jedenfalls meine Ansicht. Wer weiss schon was die Kritiker sagen.)

    Ich bin nicht darauf angewiesen meine Bilder zu verkaufen. Jedoch schmeichelt es meiner Seele wenn ich Anerkennung erfahre. Auch wenn es nur für die Dekobilder ist.

    Los zerreist mich.  ;) Knallt mir eure Meinung vor den Latz.
  • Hi Paint-Man,
    find' ich okay, man muß halt sehen, wo man bleibt - artfremde Jobs machen oder hin und wieder ein paar Dekobilder malen, damit was im Kühlschrank ist...
    Ich jedenfalls kann konzentrierter und motivierter "meine Bilder" malen, wenn ich weiß, daß meine Miete gesichert ist.

    Aber 50 Euro ist echt zu günstig, 100 Euro sind schon besser - also von mir gibt's keinen Verriss

    Ciao
    Eine Künstlerin
  • flow_thgin
    Hallo paint-man!
    ich sehe da keinen Widerspruch, finde aber, so um die 100 Euro wäre ok gewesen, nicht billiger. War aber auch für einen Bekannten, nicht? Da lasse ich mich leider auch zu leicht breitschlagen.
    Als ich vor über zwei Jahren einen festen Job bei der Zeitung annahm, habe ich mich zuerst geärgert, weil ich zu wenig Zeit zum Malen hatte. Nun, ich habe allerdings gemerkt, dass mich mein regelmäßiges Einkommen in der Weise beruhigt, dass ich mir meinen Malstil "erlauben" kann, meine Miete ist gesichert und heute arbeite ich nur noch 4 Tage in der Woche, habe also einen Kompromiss gefunden. Ich finde es keineswegs stilbrechend, wenn jemand für einen bestehenden Markt malt, um sein Geld zu verdienen. Als Theater- und Kunstmalerin habe ich schließlich auch von der Kopie gelebt. Geh mal zu ebay und schau Dir die Künstlerselbstvermarktung an. Wir müssen alle sehen, wo wir bleiben.
    Warum sollten wir Deinen Standpunkt also verreissen?
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  • nam-tniap
    E-Bay.
    Nicht schlecht der Tip, muß mir aber erst mal ne Digitalcamera anlegen.
    Künstlerselbstvermarktung in E-Bay wer hat Erfahrung damit?
  • flow_thgin
    Hi paint-man!
    Wenn Du ein Bild bei ebay verkaufen willst, würde ich auf jeden Fall die "Galerievorschau" anwählen, auch wenns mehr Gebühren kostet, aber sonst gehst Du in der Bilderflut gnadenlos unter. Wenn Du in die Kategorie gehst, dann siehst Du lauter thumbnails von Bildern und ich glaube, da springen die Leute am ehesten drauf an. Leider erwarten die Bieter bei ebay echt niedrige Preise. Man muss sich da gut präsentieren und am besten statt des Textes zum Bild den Code einer gestalteten HTML-Site eingeben. Geh mal ein paar Bilder durch und Dir werden einige  Anbieter auffallen, die sich mit Lebenslauf, extra Bildern etc. sehr gut präsentieren. Im Falle eines Verkaufes: Nur liefern, wenn das Geld überwiesen wurde oder per Nachnahme versenden.

    Ansonsten kaufe ich bei ebay eher, als dass ich mal was verkaufe, habe aber vor 2 Jahren auch einige Bilder verkauft. Kleine Aquarelle.
  • aloraz
    Bin zwar noch eine blutige Anfängerin, kann dazu nur sagen, das ich es für sinnvoll halte auch auf Wünsche anderer einzugehen.

    Für mich ist es auch immer eine Spannende Sache auf solche Wüsche einzugehen, dann fresse ich mich nicht so an meinen Vorstellungen fest und habe den Eindruck flexibler zu sein.

    Also durch aus eine Möglichkeit zur weiterentwicklung.
    Kann aber auch völlig in die Hose gehen, is mir aber noch nich passiert.

    Weiß aber auch nicht ob man schon von Erfahrungen sprechen kann habe erst 8 Auftragssachen gemacht und so an die 25 Bilder verkauft.
  • ngised.yllil
    Hi!

    ich weiß nicht welche probleme du bekommst wenn du bilden malen von andere kunstleute, ich bin schauwerbegetalterin von beruf ,meine hobby  Ich malen gern abstrakt ich schau auch auf andere  und kopieren die bilden , gut was ich nicht macht ich verkauf die bilder nicht wie du, haber ich finden deine idee gut , wenn du sie für der preis gut verkauft , haber eine typ geben ich dir du sie zu billig verkauft, du muss rechnen was der material kosten ,weil was du fragst für deiner bilder reich grade wieder neu material zu kaufen, deswegen wurde ich in deiner platz eine bissel mehr fragen in die 150 bis 200 euro.

    also viel erfolg noch

    lilly. N.H
  • Aziz
    Hallo Paintman,

    studiere die böshaften Tiere (=Menschen) und mache dann deine Preise!
    Die Menschen schätzen erst dann die Dinge, wenn es ihnen richtig weh tut! Laß sie bluten! Nur dann schätzen sie deine Schweißarbeit. Je teuerer, umso wertvoller wird es in deren Augen sein.

    Das ist die teuerste Erkenntnis, die ich dir dabei geben kann. Du allein entscheidest, wie wertvoll Deine Arbeit ist.

    Gruß
    Aziz
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