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  • Kann man auch ohne ein Kunststudium Künstler werden?

  • lhokybtra Kann man auch ohne ein Kunststudium Künstler werden?
    Ist ein Künstler erst ein Künstler, wenn er studiert hat?
  • nylreM
    HI!
    Nein finde ich sicher nicht, dass jemand erst studieren muss um ein Künstler zu sein! Bin selbst Künstlerin habe nicht studiert und bin doch erfolgreich *stolzbin* Ich denke es kommt drauf an, inwieweit man von den Menschen anerkannt wird, wenn man Kunst als Lebensinhalt betrachtet!

    mfg
    merlyn
    http://www.kinderbilder.com
    mailto:mail@kinder-bilder.com
  • stanko
    stanko
    Was sollte der / die Künstler/in studiert haben? Malerei? Architektur? Design? Sozialpädagogik? BWL?

    Also ich habe ein Diplom, aber den Status des Künstlers habe ich mir selbst vorher verliehen.
    Hört sich größenwahnsinnig an, ist es aber nicht.
    Eine Frage des Selbstverständnisses - hatten wir übrigens auch in einem anderem Thread.

    lg stanko
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  • flow_thgin
    So ein Studium wird bei weitem überschätzt. Ich darf mich zwar Frau Dipl. Designerin nennen, aber auf den Visitenkarten steht "Theatermalerin". Für mich kommt es in erster Linie auf die Beherrschung des Handwerkszeuges an und da habe ich im Studium doch manchmal gestaunt, wenn meine Komilitonen sich aus Arroganz nichts sagen ließen und die Ölfarbe munter mit Wasser zu verdünnen suchten. Blöder Spruch: aber man lernt durch das Leben und dieses beinflusst eben meine Arbeiten. Das Dozenten-Gelaber ging/geht mir sonstwo vorbei.
    night wolf
  • osoS
    Nu, ich schließe mich stanko an, was soll man denn dabei studieren? Das handwerkliche... an der Akademie? >LOL< ... und Schweine können fliegen.

    Das Geistige? oder vielmehr die Persönlichkeitsentwicklung als Künstler... ich meine bei Profs die 75% der Lehrzeit abwesend sind...?

    Wenn ich für mich spreche: Das wesentliche habe ich nicht in irgendeiner Lehrstätte gelernt. Farben mischen und verstehen beispielsweise beim jobben in Siebdruckereien. Ich denke 'Künstler' oder 'Maler' zu sein, ist eine Form der persönlichen Entwicklung und ein Studium kann ein Schritt dazu sein, muß er aber nicht.

    Soso
  • amrri
    Gruss ...

    eine Frage die ich lediglich mit eine Gegenfrage beantworten kann:

    Was ist Kunst? ... beantworte Dir die Frage und es beantwortet sich Deine Frage ...

    ... zwei Fragen habe ich dann an Merlyn 1. zu dem Satz:

    "Ich denke es kommt drauf an, inwieweit man von den Menschen anerkannt wird, wenn man Kunst als Lebensinhalt betrachtet!"

    Was genau hat Kunst oder das Künstlerdasein mit Anerkennung zu tun?

    und 2.:

    Warum kommt man auf http://www.php-script.de/
    wenn man Deinen Link http://www.kinderbilder.com anklickt ... ist das erfolgreiche Kunst?

    Gruss ir:ma
    http://www.dubio-arte.de
  • nylreM
    HI Ir-ma

    Ich denke jeder Mensch sucht Anerkennung für die Tätigkeit die er ausübt! Genauso ist es bei mir (bin sicher nicht allein) als Künstlerin. Auch ich freue mich über jede Anerkennung meiner künstlerischen Arbeit!
    Das bestärkt mich, meinen Weg weiterzugehen.

    Merlyn
  • amrri
    Sicher Merlyn ... aber was ist wenn da keine Anerkennung ist - bist Du dann nicht mehr Künstler, auch wenn es sich bei Dir so anfühlt als seist Du es?

    Natürlich ist Zuspruch immer eine Antriebsfeder ... aber eben nicht die ausschliessliche - so zumindest sehe ich es ...

    Gruss ir:ma
  • aloraz
    kann das mit der Antriebsfeder nachfühlen
    Existiere zwischen Genialität und Wahnsinn ;), Bodenständigkeit und Realität. In jedem kann ich an guten Tagen Künstlerin sein, oder Druffnix / Looser, selbst wenn ich an den miesen Tagen bestätigung bekomme fühl ich als Druffnix und nicht als Künstler.

    Anders herum gibt es auch solche Tage, in denen mich nix umhaut und meine Kunst lebe, wie und wo sollte man das studieren können.

    Ich emfinde Künstlerin zu sein darin, das meine Bilder / Skulpturen etwas mit den betrachtenden Menschen machen. Was kann Kunst mehr erreichen ??

    Obs was nützt ich weiß es nicht ist nur ein weiteres Bild viel Spaß :-/
  • flow_thgin
    Mit offenen Augen durchs Leben gehen lernt man nicht im Studium. Oft reagiere ich mit meinen Bildern auf meine Umwelt, auf Ereignisse und reflektiere sie in meiner Kunst. Das Nachdenken hat mir noch keine öffentliche Einrichtung beigebracht.
    night wolf  ;D
  • mamibodega
    hi bin neu im Forum !!
    wÜnsch Euch allen erst mal einen schönen Tag !!

    Ich glaube dass jeder für sich entscheiden sollte ob er den nun ein Künstler ist oder nicht.
    Meine Grossmutter würde Pollock niemals als "Künstler" bezeichnen, Rembrandt schon wohl eher. Definitionssache ?

    Wer ist ab wann ein Künstler ? Was ist Kunst ? Diese Diskussionsthemen sind Dauerbrenner.

    Ich kenne viele Autodidakten die sich schwer damit tun, sich selbst als Künstler zu bezeichnen.
    Ich kenne aber genau so viele die nach dem ersten gemalten Bild schon Vergleiche mit Picasso, etc aufstellen.

    Viele Autodidakten "trauen" sich die Bezeichnung "Künstler" erst dann zu nachdem sie das erste Mal öffentlich ausgestellt haben.
    Öffentliche Anerkennung ist ein wichtiger Aspekt.

    Wer Bilder, Skulpturen,etc ausstellt ist ja auch nach landläufiger Meinung ein Künstler. Ob er nun vorher studiert hat oder nicht spielt dabei keine Rolle.

    Ich bin Autodidakt, habe bei verschiedenen Künstlern "zugeschaut", da ich irgendwann an meine Grenzen gestossen bin. Ich habe auch Kurse besucht, die mir sehr nützlich waren, und bin der Meinung dass ich noch weiter lernen muss. Allerdings kann ein Kurs die eigene Erfahrung nicht ersetzen.

    Was für mich persönlich auch noch sehr wichtig ist: das Sehen anderer Bilder. In aller Ruhe. Dabei lerne ich sehr viel dazu.

    Ich habe mir die Frage ob ich den nun ein Künstler bin oder nicht so beantwortet:

    Ich male halt gern.
    Ob ich ein Künstler bin oder nicht das können andere für mich beurteilen, das wird mich eh nicht am Malen hindern..
  • mamibodega
    schönen Gruss !!

    mamibodega
  • ominoreg
    hi, völlig unabhängig vom Studium ist der Mensch letztendlich immer Autodidakt, ganz besonders im künstlerischen Bereich. Ein Studium gibt dir Handwerkszeug, eine Palette an Techniken, Kenntnisse über die Zutaten, ihre Herkunft und ihre Geschichte. Funktioniert ähnlich wie bei nem Koch um mal ein griffigeres Beispiel zu nehmen, kochen können viele, aber auf 3 Sterne Niveau wird die Luft halt sehr dünn.

    Ohne Freude bei der Arbeit läuft bei Beiden nix...
  • siku
    Jedem Freizeitmaler oder Designer/ Grafiker seine „Kunst“!! Es ist hier im Kunstnet-Forum ja ein beliebtes Spielchen, sich immer wieder selbst zu dekorieren mit dem Geniebegriff „Künstler“ (hört sich doch auch besser an, als z. B. arbeitslose/er Designer/in, Architekt/in usw.). Den Spaß will ich auch nicht verderben, aber irgendwie isses „Kreisverkehr“. Ich fühle mich als Künstler, also bin ich einer (kann wirklich stimmen, muss aber nicht).
    Wenn das hier ein Hobby-Forum ist, ist es auch in Ordnung, aber wie schon sooo oft im Forum angeklungen, das Portal heißt Kunstnet und hier sind ab und an auch professionell Kunstschaffende, die sogar auch studiert haben und die sind wirklich gut – na so was! Natürlich kann auch ein Kunstschaffender ohne Studium gute Arbeiten zeigen, ich schätze die Zahl vielleicht auf 1/3 nicht studiert zu 2/3 studiert, im Kunstnet scheint das Verhältnis nach den Mitteilungen der Forumsmitglieder und deren Selbsteinschätzung eher gegenläufig.

    Wer allerdings 5 Jahre oder länger auf einer
    Kunsthochschule war und behauptet, er habe nichts oder kaum etwas gelernt (bezieht sich mindestens auf das Technische), der war entweder auf der falschen Hochschule oder er hat sich für den falschen Studiengang entschieden. Vielleicht wäre BWL doch besser gewesen, der viel zitierte Beuys soll auch schon mal einem seiner Studenten empfohlen haben doch lieber eine Banklehre zu beginnen. Oder war das wieder Künstlerlatein, wo doch jeder ein Künstler sein mussss.
    Wie sagte Paul in seinem Thread „Wie werde ich Künstler?“ so schön ironisch, der Herr werde die Seinen schon erkennen.

    Der Begriff „Kunst“ wird so ca. seit Marcel Duchamp als Bezeichnung für menschliche Tätigkeit und deren Ergebnisse verwendet. Eine positive Definition scheint deshalb auch wenig fruchtbar zu sein. Mir scheint der Begriff arg strapaziert nach dem Motto: Ich ernenne mich zum Künstler, beweist mir erst einmal, dass ich keiner bin, habe doch als Kind schon immer gerne mit Stift, Pinsel und Farbe hantiert, das akzeptierte ich nur begrenzt. Wenn ich mir gerade in der Kunstgeschichte anschaue und auch anlese!! (Tagebücher, Briefe), wie Kunstschaffende sich um ein gutes Ergebnis in ihren Arbeiten „abgemüht“ haben, ihr Leben lang! (hier einige Künstler wahllos aufgelistet: Donatello, Michelangelo, C.D. Friedrich, Phillip Otto Runge, E. W. Nay, Oskar Schlemmer usw.), dann scheint in den aktuellen Diskussionen doch etwas aus dem Lot gekommen zu sein (mal ehrlich, irgendwie steht ein „Künstler“ doch in der Tradition der ganz großen Geister).
    Schöön für alle Freizeitkreativen, dass der Begriff „Künstler“ so (vogel-)frei gehandhabt werden kann!
    Dennoch: lässt sich auch etwas über den Wert von „Kunstwerken“, geschaffen von „Künstlern“, sagen:
    Z. B. könnte eine Bewertung auf drei Ebenen stattfinden:
    1. der werkimmanente Wert (Abstimmung formaler und inhaltlicher Eigenschaften eines Werkes zueinander)
    2. der momenthistorische Wert (die Bildaussage: ob und wie viel hat das Werk den Mitmenschen zu der Zeit zu sagen, in der es erstmals vom Betrachter „begriffen“ wird.
    3. der Marktwert (der Begriff erklärt sich selbst)
    Die Ebenen vermischen sich miteinander, aber auch andere Ansätze sind möglich (viele Wege führn bekanntlich nach Rom).
  • iracsa
    Les Claypool hat nicht studiert, Joey Ramone und Joe Baiza auch nicht, um nur mal drei zu nennen. Sind aber alles Künstler, und das viel mehr, als die meisten studierten Musiker. Also lautet die Antwort, nein, man muss nicht studiert haben, um Künstler zu sein. Aber, ich glaub, man kann durchaus Künstler sein, obwohl man studiert hat :-)
  • neiviv
    hi ascari,
    aber mit dem Umgang von Noten, kannten die sich doch aus. Oder??? Es langt also nicht nur eine Gitarre und eine gute Idee?
  • iratkad
    hmm, der name joe baiza hat mir jetzt gar nichts gesagt (muss ich mal so zu meiner schande gestehen obwohl ich mir auch schon die bücher lexicon devil und american hardcore nebst musik reingezogen habe)

    ich finde es einfach witzig wenn sich leute selbst als künstler bezeichnen (aber muss man wohl, ansonsten wären die produzierten sachen ja auch keine kunst ;) )
    warum kann man nicht einfach etwas machen weil es spass macht ohne dem ganzen ein label zu geben? nicht jeder der ab und zu mal ein instrument spielt bezeichnet sich als musiker.
  • iracsa
    @vivien, ob die jeweils Noten lesen können weiß ich nicht, ist ja eigentlich ja auch egal wenn man seine eigene Musik spielt. Claypool ist immerhin aber virtuos, auch wenn er die Technik, angeblich, beim rumdaddeln nebenher während des Fernsehens gelernt hat.

    @ypsilon, Joe Baiza ist sehr unbekannt, du bist also nicht alleine damit ihn nicht zu kennen :-). Der hat immerhin, soweit ich weiß, ein wenig Harmonielehre gelernt, wenn offenbar auch nur, um sich bewußt nicht dran zu halten. :-)

    Aber es gibt noch eine Menge sehr gute und kreative, Musiker, die nicht studiert haben. (Constantin wird mir sicher zustimmen, dass z.B. die von Sonic Youth unbedingt dazu gehören :-)). Ich denke das kann sicher auch auf Malerei übertragen, jedenfalls ab den 20er Jahren des 20ten Jahrhunderts.
  • iratkad
    ich stimme dir auch zu! ohne sonic youth wäre nirvana und grunge wohl nicht möglich gewesen. die pixies darf man aber auch nicht vergessen (keine ahnung ob studiert oder nicht) ;)
  • Constantin
    Constantin
    http://dirtysy.de/ (ähnlichkeiten zu kunstnet sind rein zufällig ;)
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