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  • Kunst/Beruf/Studium

  • ZiehDenHans Kunst/Beruf/Studium
    Wurde hier bestimmt schon tausendmal durchgekaut, aber egal... ich stecke in einem kleinen Dilemma (ok wer tut das nicht). Da ich es nicht für Sinn und Zweck von Kunst halte, mit ihr Geld zu verdienen, bzw. Ruhm zu erlangen, halte ich ein Kunststudium für mich eigentlich nicht für nötig. Nun, kann man aber auch sagen, ich hätte Angst mich den Prüfungen der Akademien zu stellen (was ich auch habe), und habe daher nicht das Recht mich, bzw. mein Schaffen als Kunst und Künstler zu bezeichnen, sondern nur ein weiterer Hobbymaler mit großen Auftritten auf Ostereierausstellungen zu sein. Nun brauche ich Brot zum Essen, und muss Geld verdienen, mit einem Beruf... Sollte ich da den typischen Fluchtweg einschlagen... Lehramt auf Kunst? Oder was denkt ihr?
  • angelika tillmann
    angelika tillmann
    ich meine, du solltest es selber wissen ;o)

    was bringt dir das, etwas zu tun, was andere dir raten, die dich nicht einmal kennen? ja ja, dann kannste nachher, wenns net klappt schön sagen: die war'ns *grinsel*

    nö :P

    liebe grüße, asachara
  • ratzekatze
    ratzekatze
    hey hansi
    wenn du das schon selbst als den typischen fluchtweg bezeichnest frage ich mich: stellst du die frage jetzt nur so, weil das schon oft so tituliert wurde in deiner umgebung oder hältst du es selbst für einen " rückzieher" ?

    wenn du das selbst so empfindest, sollteste dich vielleicht nicht unglücklich machen

    Ps: auch zum lehramt sollte man meiner meinung nach berufen sein, das ding mit der kunst ist davon durchaus getrennt zu betrachten
    also wenn du keinerlei didaktische ambitionen hast , denk lieber nochmal drüber nach - und denk an die kinder :)))
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  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    Da ich es nicht für Sinn und Zweck von Kunst halte, mit ihr Geld zu verdienen, bzw. Ruhm zu erlangen, halte ich ein Kunststudium für mich eigentlich nicht für nötig.


    gerade wenn du es nicht als sinn und zweck siehst, mit kunst geld zu verdienen(das wäre wahrscheinlich bwl besser), ist ein kunststudium eventuell anzuraten. in einem kunststudium kannst du neben den handwerklichen fähigkeiten und techniken auch kunstgeschichte und kunsttheorie erlernen. außerdem hast du den ausstausch mit anderen studenten und den lehrern, was der eigenen entwicklung durchaus dienlich sein kann. das alles kann man bestimmt auch woanders bekommen, ist aber an einer akademie eher standard.
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  • inim
    hallochen,

    die frage habe ich mir auch gestellt.

    für mich war die entscheidung, ich machs net, ich muss ja irgendwie geld verdienen ohne gehts ja net.
    familie/beruf/ ging halt vor, vielleicht bereue ich das mal, aber jetzt gehts halt net anders.

    du musst das aber für die entscheiden, niemand kann dir das abnehmen.

    gruss michaela
  • ZiehDenHans
    Also ich denke ich werde wenigstens aus "Spaß" mich einfach mal nächstes Jahr mit einer Mappe bewerben. Wenn ich dann nicht davon ausgehe, dass sie mich nehmen, ist es ne lockere Sache. Doch was gibt es denn ausser Lehrer noch für alternative Möglichkeiten im Berufsleben? Ich könnte auch Kunstgeschichte studieren, oder Kulturwissenschaft, aber was damit anfangen? Ja, mein Geist wird gebidlet, doch damit kann ich mir kein materielles Dach überm Kopf leisten.

    @ ratzekatze: Meine beiden Eltern sind Lehrer, von daher habe ich schon als Kind mich sehr für die andere Seite der Schule interessiert. Ganz ehrlich, Spaß machen würds mir schon. Es ist also nicht umbedingt ein Fluchtweg.
  • analsur
    hi ziehdenhans:

    du hast geschrieben:

    " mit ihr Geld zu verdienen, bzw. Ruhm zu erlangen"

    ???????

    mit kunst verdienen...dafür hat einer sehr hart gearbeitet und hatte sicherlich auch glück...

    und berühmt werden?

    ist denn das leben berühmter manschen wertvoller als deins ?

    NEIN !!!!..

    also, nur mut !!!!!

    es liegt an dir und deinen einstellungen..!!!

    grüße von ruslana
  • flow_thgin
    Ich kann Dich gut verstehen, ZiehDenHans.

    Ich begann mit meiner Fluchtmöglichkeit später. Nach dem Studium. Zuerst einmal ging es darum, an Geld zu kommen. Ich fing als Grafikerin in einem Zeitungsverlag an. Das war im Jahr 2000. Gut und schön, ich hatte mein Einkommen, aber ich merkte da erst, wie sehr ich die Kunst brauche. Es quälte mich immer mehr, dieser Zwiespalt. Vor einem Jahr hörte ich auf zu malen. Das ist so, als ob man mir die Luft abdrehen würde.
    Also zog ich die Konsequenzen und kündigte vor einem Monat. Diese 5 Jahre habe ich aber gebraucht um zu wissen, wohin ich will. Ich setzte mich diesen Sommer fast jeden Abend in den Garten und machte Konzepte. Und dann war es klar.

    Wenn Du fragst: "Kann man damit was anfangen?" Stellst Du Dir meiner Meinung nach die falsche Frage.
  • ZiehDenHans
    Ich muss derzeit noch mein Zivi verrichten und ärgere mich schon hier darüber, dass ich unter der Woche wenig malen kann. Also kann ich dich, night_wolf, in gewisser Weise schon verstehen. Ich denke auch langsam wirklich darüber nach Kunst studieren zu wollen. Was ich danach mache, wird sich noch zeigen, aber eigentlich bin ich ganz optmisitisch, dass ich mit dem Fundament eines Kunststudiums in einigen Berufen etwas machen könnte.
    Und in erster Linie würde ich mich halt darüber freuen, ein ganzes Studium lang (meine) Kunst ausüben und erweitern zu können.
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