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  • Tipp: Viel zeichnen...

  • Aziz Tipp: Viel zeichnen...
    Ehrlich,

    wer wirklich gut malen möchte, der sollte zunächst viel zeichnen. Ganz besonders wichtig ist das "sehen" lernen. Richtungen der Formen (Umrisslinie) richtig erkennen.

    Allerdings reicht das "sehen" nicht aus. Das Handwerk (Handgelenk) muß noch viel trainiert werden. 1000 Zeichnungen (und mehr) will ich von Euch sehen!
    Also los!
  • nam-tniap
    Hast schon recht wenn du sagst das man üben muss und zeichnen, zeichnen, zeichnen.
    Aber manchen ist es in die Wiege gelegt, und manche packens nie, da nutzt auch die größte Ausdauer nichts.

    Ich glaube aber das dies ein jedem, der malt schnell klar wird. Wenn das malerische Vermögen nicht mehr reicht, heisst es aufgeben oder durchbeissen.

    Wenn von zehn Werken eins echt gut ist, dann hat es sich doch auch gelohnt oder.
  • flow_thgin
    Jau, das liebe Handwerk. ich habe es echt satt, mitanzusehen, wie jemand Ölfarben mit Wasser zu verdünnen versucht, sich aber nichts sagen lassen will.

    @paint-man
    Leider merken manche nicht, wenn das malerische Vermögen nicht ausreicht. Dann heisst es, viel Wirbel machen, ne abgedrehte Pseudophilosphie erfinden und nen millionenschweren Sponsor an Land ziehen.

    Das Auge zu schulen ist eine Lebensaufgabe. Ich stimme paint-man zu: wenn von 5-10 Bildern 1-3 gut sind, dann hat es sich gelohnt. Mann kann nicht bei jeder Arbeit einen großen Wurf erwarten. Mit der Zeit produziert man zum Glück immer weniger Ausschuss, der Rest landet aufm Müll.

    night wolf ;D
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  • stanko
    stanko
    100 % ige Zustimmung - Zeichnen schult das Auge und mit geschultem Auge gelingen auch malerische Arbeiten anders.
    lg Stanko
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  • Reinzeichner
    Reinzeichner
    Ich gebe Euch völlig recht, ohne ständiges zeichnen läuft nichts.

    Und von den abgedrehten Pseudophilosophien habe ich auch genug, mir streuben sich die Nackenhaare, wenn ich nur daran denke. Man schmiere etwas blaue Farbe in die Mitte einer riesigen Leinwand und fasel etwas von energetischen Linien und das Publikum steht gebannt daneben.

    Die meisten meiner Skizzen landen im Papierkorb, und ich habe mehr unfertige Leinwände, als fertige Bilder in meinem Atelier.
    Zwischendurch, wenn ich einen schlechten Tag habe, dann kann ich mich daran hochziehen, aber meistens ignoriere ich das.
    Während des Studiums hat einer von uns kleine schlechte Buntstiftzeichnungen, ich schwöre den Dreck hätte jeder weggeschmissen, mit viel Aufwand groß gerahmt und sie dann in einem Möbelgeschäft untergebracht. Er hat verkauft und ich habe mir die Nachmittage mit gewerblicher Anzeigengestaltung bei einer Zeitung um die Ohren geschlagen.
  • magicartwork
    magicartwork
    Ich lieeebe die Vertreter der handwerklichen Basis! Es es der Realismus, auf den sich die müde Seele berufen kann, wenn sie von Worten zugedüselt Trost im Wein suchend sich der Sehnenscheidenentzündungen im Handgelenk, der roten Augen, des steifen Nackens und der Ebbe im Portemanee erinnernd zuwendet.
  • Dana
    Dana
    Hallo,
    ja, da bin ich auch der Meinung, dass viel Zeichnen das Auge schult. Wenn wir einfach genau das zeichnen würden, was unsere geschulte Augen sehen, gebe es damit keine Schwirigkeiten. Das Problem besteht darin, dass unser Gehirn nicht immer einfach glauben will, dass die gerade gezeichnete Form z.B. eines Beines, einer, mit dem Kopf zu uns, liegender Frau,von dem wir wissen, dass es eine längliche Form hat, vom Ende betrachtet fast kreisförmig erscheinen kann. Deswegen musste man sich auch von den Gehirneinmischungen beim Zeichnen befreien und in erster Reihe auf die Augen verlassen.
    Dana
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  • peter schnaak
    peter schnaak
    Zeichnen ist das A und O ob man nun Maler ist oder Bildhauer.
    Naturstudien trainieren die Warhnehmungsfähigkeit, man hat immer eine objektiv vorhandene Realität um das gesehene(auf der Zeichnung vorhandene) daran zu messen.Man muss nur die Parameter kennen eine Bewegung um cm kann die Winkelatur völlig verändern und so kann eine mit weichen Knien genau gesehene Naturstudie sehr ungenau aussehen.
    Eine weitere wichtige Bedeutung der Zeichnung: Als Entwurfszeichnung d.h. für mich als Bildhauer das drehen des Gegenstandes im Kopf und die zeichnerische Darstellung aus jeder möglichen Perspektive. Verkürzungen sind eher Virtuosentum, nicht zu verachten, aber für das 3D belanglos.
    Die Figur in horizotale,diagonale und vertikale Querschnitte zerlegen und zeichnerisch darstellen.
    Bildhauer haben bei einer solchen Herrangehensweise oft das Problem das die Negativform des Papiers vernachlässigt werden(mir rutschen oft die Zeichnungen nach oben weg und "klemmen")
    Aber das ist in manchen Fall unwichtig weil das Zeichnen schon zur Ersatzhandlung geworden ist.Vielleicht stelle ich mal zwei Werkzeichnungen von mir auf die Galerieseiten
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  • Gregor
    Gregor
    Ich meine das vieles Zeichnen die perfektion des zeichnens nur verbessert aber so richtig lernen kann man das nicht oder nur nach sehr langer übung.
  • lisa
    lisa
    Ich meine das vieles Zeichnen die perfektion des zeichnens nur verbessert aber so richtig lernen kann man das nicht oder nur nach sehr langer übung.


    Meinst Du damit, es ist entweder einem angeboren oder man sollte die Finger davon lassen?
    Signature
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    er meint
    1. man kann es auf keinen fall lernen
    2. man kann es auf jeden fall lernen

    autsch!
    :-)))))))))))))
    Signature
  • xer
    >> Ich meine das vieles Zeichnen die perfektion des zeichnens nur verbessert aber so richtig lernen kann man das nicht oder nur nach sehr langer übung

    er meint
    1. die perfektion verbessern
    2. lernen kann man das nicht

    Das sehe ich ähnlich.. oder nein! Genau so!

    "oder nur nach sehr langer übung"
    Das wollen wir mal streichen, ok?

    PS: >> wer wirklich gut malen möchte, der sollte zunächst viel zeichnen

    Mmmmm, na ja, ich weiß nicht.
    Acryl, Aquarell, Öl, Gouache und wie sie alle heißen müssen von einem Maler nicht gleich gut/perfekt beherrscht werden, da sind wir uns wahrscheinlich einig.
    Wieso zum Geier muss dann ein begnadeter Zeichner gut malen können?
    Das eine hat mit dem anderen, ziemlich wenig zu tun.
    Die Skizzen kann ich auf die Malfläche projizieren,
    wozu soll ich dann gut zeichnen können???
    Kann ich aber nicht malen, nützt mir die beste Freihandzeichnung gar nichts!!!
    Insofern bitte nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen ja?
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    also "perfektion" kann man schon mal nicht verbessern - entweder ist was perfekt oder nicht.

    gut zeichnen = gut malen???
    ich verstehe darunter NICHT, das man sich darauf versteift, naturgetreu und möglichst realistisch etwas abzuzeichnen und dann auszumalen. das bleibt allzu leicht auf der handwerksebene kleben. was dann oft als zeichnerisches können bewundert wird, hat nicht unbedingt mit künstlerischen fähigkeiten zu tun.

    sondern? was dann?
    zeichnen bzw. zeichnerische übungen
    - schärfen einerseits die sicht auf das wesen der dinge (zeichne mal mindestens 5 verschiedene zustände von wasser)
    - brechen festgefahrende wahrnehmungen und ästhetische vorstellungen auf (schliesse die augen und zeichne die geräusche um dich herum - mit LINKS)
    - lassen sich schneller, mit weniger mitteln und unverbindlicher einsetzen, um kompositorische und bildnerische erfahrung zu erlangen (statt gleich mit farbe UND fläche UND komposition auf leinwand loszulegen)
    Signature
  • xer
    >> also "perfektion" kann man schon mal nicht verbessern
    Erwischt! Klar! Natürlich hast du Recht :)


    Ansonsten, na ja.. ich kann nicht behaupten du hast Unrecht (die Übungen sind sicherlich auch interessant und wertvoll)...
    Aber alles andere werden wir mal sehen... oder auch nicht, na ja, ich meine nicht wir selbst;)

    PS: Vielleicht haben wir morgen die Schnauze voll,
    dann schmeißen wir alles in den Müll und zünden den Misthaufen an:)))
    Dann sieht keiner mehr etwas davon
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    hey doch klar wir selbst! ich jedenfalls :-)))))

    und wenn ich morgen die schnauze voll hab - ja dann... na dann kauf ich mir`n paar schuhe oder auch zwei.

    das hilft!

    versuch´s mal :-)))))
    Signature
  • xer
    High Heels, oder tun´s Turnschuhe auch???
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    ich bin 1,83 m gross. mit hohen hacken komm ich mir vor wie´n transvestit - soviel weibliche überpräsenz muss geübt sein :-))

    turnschuhe - im äussersten fall zum malen! latsch-latsch-die-heide-blüht ist nichts für mich und der jugendkult um die richtigen hip-hop-kloben am fuss ist an mir komplett vorbeigegangen.

    ...eher gemässigte bally-modelle, denen man nicht gleich ansieht, dass die trägerin auch sporen geben kann ;-)
    Signature
  • Mausopardia
    Mausopardia
    hallo, ich bin froh dieses ganz nüchtern, aus der sicht der „handwerkerin“ betrachten zu können! lernen muss wohl jeder, egal was er macht!
    aber eine räumliche vorstellung, ist in jedem fall sehr wichtig und es gibt menschen, denen diese fehlt! da nutzt ein fleißiges und williges händchen auch nicht weiter.
    nichts ist vergleichbarer als die realistische malerei, auch für jeden laien erkennbar! deshalb ist hier wahrscheinlich auch eine sehr schwere und lange lernzeit von nöten! was man anschließend daraus entstehen lässt oder auch nicht, darf und sollte jeder für sich entscheiden, nur schaden tut es sicherlich niemanden! vielleicht scheitern aber auch viele daran und deshalb, der oft sehr herablassende ton zum handwerk? wer möchte, darf selbstverständlich auch gleich beherzt ins farbtöpfchen langen, nicht wahr? ;-)
    gruß von der handwerkerin moni
  • xer
    Moni solltest du dich aus welchen Gründen auch immer, auf den Schlips getreten füllen, kann ich dir versichern das ist nicht nötig! Die allermeisten respektieren (bei einigen vermute ich es, bei anderen weiß ich´s), manchmal sogar bewundern das was die anderen tun. Egal welche Richtung, gegenständlich, abstrakt, surrealistisch oder was auch immer. Wie du vielleicht weißt, finde ich persönlich das "handwerkliche" Können schon ziemlich wichtig, dieses ist aber nicht nur bei gegenständlicher, oder gar fotorealistischer Malerei vonnöten, sondern auch bei abstrakter Malerei und auch bei anderen Richtungen.
    Manchmal ist aber selbst das (handwerkliche Können) nicht nötig um großartige Kunst zu schaffen.
    So unterschiedlich das alles sein mag, im Endeffekt sind doch alle gleich: sie versuchen alle etwas zu erschaffen, auf welche Art und Weise auch immer. Und das müssen wir selbst, auf jeden Fall respektieren! Insofern... füll dich nicht auf den Schlips getreten :o)


    PS: Was die Schuhe angeht.. bin ich Froh dass ich keine Frau bin :)))
  • Rockfern
    Ich möchte da mal was zwischenschmeißen.

    Ich glaube nicht wirklich das moni sich letzlich von Dir @exx auf den Schlips getreten fühlt.

    Sie ich mal als "Chr...str.. " bezeichnet worden.
    Dies von einem, ääh.. naja, halt von jemandem.

    Seit dem unterzeichnet sie mit "Handwerkerin".

    Ich hab, auch neben der Malerei dieses Wort immer mit stolz benutzt/ gesehen.

    moni..Du ziehst Dir zuvieles ran, glaub ich..??

    Ruck Dich mal und zeig uns wieder was von Deinem Handwerk.

    Ich ruckel und grüß Dich!
    Birte
    Signature
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