KunstNet uses Cookies. Details.
  • Hat jemand Erfahrung?

  • enimlehcS Hat jemand Erfahrung????
    Hallihallo,

    lange nicht mehr hiergewesen  ;D

    Sagt mal, hat jemand von euch Erfahrung mit Selbstständigkeit im Bereich Kunst?
    Ich blicke es einfach nicht: ICH-AG, Freiberufler, Selbstständig; was ist sinnvoll und was muß man tun, damit man nicht gleich auf die Nase fällt? Was ist mit Krankenkasse, Steuerberater, Finanzamt, Altersvorsorge???

    Also was ich mache ist nicht besonders künstlerisch, finde ich, man kann es eher dekorative Malerei nennen, aber: es besteht Interesse und zwar soviel, das ich überlege, einen Job draus zu machen.
    Aber falsch machen will ich auch nichts.
    Nach Ich-AG hab ich mich heute erkundigt, hm, das halte ich nicht für soooooo sinnvoll, denn komischerweise muß man von dem Zuschuß soviel Rentenversicherung (seit wann müssen Selbstständige den denn zahlen?????) und Sozialabgaben zahlen, dass von einer Unterstützung z.B. in Bezug auf Material und Arbeitsräume keine Rede sein kann.

    Freiberuflich wär noch ne Idee, aber ich habe Angst, das ich 100 Euro einnehme und schon 200 dem Steuerberater zahlen muß, weil sonst das Finanzamt 300 Euro Steuern von mir will.

    HIIIIIIIIILFEEEEEEEE

    Hat jemand einen Rat?

    Schelmine  ???
  • ssaneht
    Arbeitsämter blicken bei den Bestimmungen für ICH AG`s selbst in den meisten Fällen nicht durch geschweige denn im Bereich Kunst >:(

    Ich würde daher einen Steuerberater der sich im Bereich Kunst auskennt fragen :)

    Gruss
    thenass
  • oeN
    Oh... meld einfach ein Gewerbe an, und wenn du genügend Kosten hast die du absetzen kannst (Miete, Auto, Telefon, Auslagen) weise Mwst aus - die bekommst du in dem Fall wieder heraus, was oft ein billiger Kredit ist, sonst laß es...

    nach Jahren kannst du das immer noch regeln. Als Selbtsändiger hast du andere Fristen, das ist was zählt. - Also einfach machen. Nicht um diesen Kram kümmern...

    So aus der Praxis. - Einziger Rat: Mach's nur, wenn du ein Ziel hast. - Deko geht grad nicht soo gut (Wirtschaftslage). - Und sei teuer genug, daß man dich wahrnimmt. -

    ...LG Neo
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • ssaneht
    Kosten können nur steuerlich geltend gemacht werden,wenn Umsatz gemacht wurde!

    Gruss
    thenass
  • nomeaL
    Ich bin selber auch schon seit längerem über diesem Thema am brüten... mir erscheint das auch immer alles sehr kompliziert und mit dem buchhalterischem Kram, Steuererklärung und dem ganzen Mist kenne ich mich auch nicht aus. Man will ja schließlich auch nix falsch machen, dass man hinterher drauf zahlen muß...
    Bisher hat es bei mir in Sachen Bezahlung auch noch nicht gereicht um dieses Thema ernsthaft in die Tat umzusetzen.
    Aber was in jedem Falle sinnvoll ist, ist in einem Besuch beim Steuerberater zu investieren. Denn ich hätte weder den Nerv, noch die nötigen rechtlichen/BWL'schen Grundlagen um mich durch ein Buch oder ähnliches zu kämpfen, das alles erklärt. Da würde ich mich mehr be- wie entlasten und nach Ende der Lektüre wäre ich wahrscheinlich abgeschreckt.
    Vielleicht kann einem ja auch die städtische Verwaltung helfen, ein Anruf an der Zentrale zur Info ob es sowas wie eine Beratung gibt ist ja auch nicht das teuerste. Schließlich wollen die von einem ja auch die Gewerbesteuer einkassieren, wenn's gut läuft.

    Gruß,
    Laemon
  • stanko
    stanko
    Hi
    Wenn Du künstlerisch selbstständig bist, melde Dich bei der Künstlersozialkasse [ http://www.kuenstlersozialkasse.de/ ] an. Du zahlst dann den halben KV und Rentenbeitrag, (die andere Hälfte übernehmen die Galeristen etc.)
    Beispiel der Beitragssätze hier:
    🔗

    Du mußt dann eine Einkommessteuer Erklärung am Jahresende abgeben. Ob das mit Gewerbe geht, wie vorgeschlagen, bin ich mir nicht sicher.

    lg stanko
    Signature
  • Tach auch,
    man braucht kein Gewerbe anmelden, man meldet sich, wie Stanko sagte, bei der Künstlersozialkasse an, die prüfen allerdings den Anspruch. An die zahlt man dann seinen Teil freiwillige Rentenbeiträge neben der Krankenkasse und Pflegeversicherung. Am Ende des Jahres bis Mai des folgenden gibt man eine Steuererklärung ab, that's it. Jede weitere Altersvorsorge muß man selber regeln.
    Die für uns 'eh ermäßigte Mehrwertsteuer muß man nicht im Preis mitkalkulieren, wenn man einen bestimmten Jahresverdienst nicht überschreitet - demzufolge muß man sie dann auch nicht zahlen.
    Vielleicht sollte ich mal einen Kurs anbieten ;)

    Der Erfolg  hängt letztlich von den Marketingmaßnahmen ab plus das Quentchen Glück und Vitamin B das man mehr oder weniger sicherlich braucht...
    Uns allen bei diesem Weg viel Glück und Erfolg!
    Schönen Tag noch wünscht
    Ariane
  • flow_thgin
    Alles was Du als Künstlerin brauchst ist eine Steuernummer vom Finanzamt und den Eintritt in die Künstlersozialkasse. Gewerbe anmelden ist in der Tat unnötig.

    Ich spiele schon seit längerem mit diesem Gedanken, weil der Verlag, für den ich arbeite, gegen Ende des Jahres in die Pleite geht. Mir graut es nur vor dem Gedanken, was ich alles noch bräuchte. Ein richtiges Atelier, ich muss außerdem etliche Klinken putzen gehen. Ausstellungsraum organisieren. Und das so alles neben der Malerei mal eben. PUH! Da geht einem leicht die Luft aus.
  • ssaneht
    Luft? Wohl eher das Geld!

    Gruss
    thenass
  • enimlehcS
    Wow, danke für das Feedback.

    Also das meine "Kunst" nicht laufen könnte weil Deko, davor hab ich keine Angst, tut sie nämlich schon.
    Künstlersozialkasse ist die schlimmste Hürde, weil ich nicht vorweisen kann, was die verlangen :-(
    Ich habe weder studiert noch wahnsinnige Ausstellungen gehabt, den Leuten gefällt einfach was ich male und sie kaufen es. Das reicht der Künstlersozialkasse aber leider nicht.
    Atelierraum ist ohnehin in unsere Wohnung integriert, also Räumlichkeiten: kein Problem.
    Was bleibt ist der Behördenwust und die Angst, mehr zahlen zu müssen als man einnimmt, wenn man einmal am Anfang einen entscheidenen Fehler gemacht hat  ::)

    Derzeit hab ich den Tip vom Steuerberater, beim AA Überbrückungsgeld zu beantragen um mich dann auf einen zermürbenden Kampf mit der Künstlersozialkasse einzulassen.

    Ich halte euch auf dem Laufenden :-)

    Schelmine
  • flow_thgin
    Na, das sind ja schon mal günstige Startbedingungen. Gratuliere.  ;D
    Wusste nicht, dass die Künstlersozialkasse immer pingeliger bei der Aufnahme ihrer Mitglieder wird. Nun ist das im Moment bei mir so eine Sache mit der Absicherung, weil ich mich bei der Rentensituation frage, ob ich nach jahrelanger Einzahlung am Ende überhaupt noch etwas herausbekomme.
    Die Künstlersozialkasse ist auch schon ein paar Mal ins Wanken geraten. Was soll man tun, für eine halbwegs vernünftige Absicherung?
  • MUROF KSK
    Hallo aus Hamburg,

    ich habe zum Thema Künstlersozialkasse unter
    http://www.kskforum.de einige Informationen
    zusammengetragen!

    liebe Grüße
    Joachim Griebe
  • Page 1 of 1 [ 12 Posts ]

  • Sign in to respond or to ask a question.

Related topics and pictures