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  • Was ist Kunst?

  • *struppel schaut in die Runde*

    Prima, daß nach anfänglichem Zögern nun doch die eine oder andere Meinung eingegangen ist.

    Ich denke, es ist auch eine Art Kunst, Menschen anzustoßen, sich mit Dingen/Sachen zu beschäftigen, die bis dato fern ihrer Erfahrung lagen.

    ->> http://www.kuenstler-im-web.de <<-

    Euer struppel
  • Kunst kommt von Können
    Käme es von Wollen hieße es Wulst.
  • Meine Meinung zum Thema:

    Kunst ist pure Individualität, da jedes Bild, jede Skulptur, jede Form von Architektur ...etc.etwas persönliches ist.

    Kunst ist häßlich.
    Kunst ist schön.

    Kunst ist ein Ausbruch eigener Gefühle.
    ( Zumindest seit dem Impressionismus)
    Kunst darf nicht zu sehr definiert werden, weil sie sonst zum Stillstand kommt ...ich glaube Kunst muß sich entwickeln, sonst wird es Kitsch.
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  • leppurts
    zu Manfred...

    Ich kenn das Anders:

    "Kunst" kommt von "Können", von "Wollen" "Wunst".

    ;o)
  • Kunst hat mit Persönlichkeit und Ehrlichkeit zu tun und nicht mit Marketing.Deshalb erfordert sie eine gewisse Reife.
  • Kunst ist die geistige Verbindung
    zwischen dem Künstler und dem Adressaten
    über das Medium Kunstwerk
    mit dem Anspruch des Adressaten an das Kunstwerk
    auf Erfüllung subjektiver und ästhetischer Forderungen
    zugunsten einer wohlbefindlichen Erfahrung von Kunst.

    Verehrte Forumteilnehmer, diese Definition des Begriffs Kunst ist eine von vielen, die - zugegeben - nicht frei von einer subjektiven Anschauung ist.Sie beruht aber auch auf der grundsätzlichen Basis unserer menschlichen Existenz, nämlich der geistig-energetischen "Vernetzung" untereinander, für die die Kunst eines der Medien ist.Darf ich das erläutern?

    Wir Menschen leben miteinander.In der Isolation stirbt der Mensch.Stefan Zweig schildert dies anschaulich in der "Schachnovelle".Das "Miteinander" verwirklicht sich durch einen ständigen Informationsaustausch."Informationen" ( als Überbegriff für alle Arten einer Mitteilung) werden anderen Menschen durch eine "Sendung" übermittelt, die mit den Sinnesorganen "empfangen" werden, um über die Nervenbahnen in unser "schöpferisches Zentrum" transportiert zu werden.

    Hier werden die Infos verwertet und mit eingenem Wissen und mit eigener Energie zu neuen Ergebissen verarbeitet.Wir nennen diese Ergebnisse vielleicht Ideen oder Erkenntnisse, Gedanken, Schöpfungen oder sonst wie.

    Diese Ergebnisse teilen wir wieder den Mitmenschen als Botschaften mit.

    Wie funktioniert dieses Senden und Empfangen NICHT? Unmittelbar von Geist zu Geist.Denn bei solcher denkbaren Verständigungsmethode ist leider die Materie, unser Körper im Wege.Deshalb müssen wir Sendevorrichtungen aus der Materie herstellen, es sei denn, sie sind schon an uns vorhanden ( Sprechwerkzeuge, der Körper selbst: Tanz, Mimik u.a.) .Also bauen wir uns die Orgel, die Flöte, das Orchester.Also machen wir uns Papier, die Tinte und die Feder, die Schreibmaschine, das Textprogramm, also stellen wir uns Farben her, fertigen Pinsel und weben Leinwände usw, usw..Also bauen wir uns Medien, durch deren "Handhabung" wir unsere innersten Ideen für unsere Mitmenschen erfahrbar machen auf solche Weise, daß sie von den Sinnesorganen empfangen werden können, z.B.als das gesprochene Wort, als das gespielte Musikwerk, als die geschriebene Botschaft, als eine gestreichelte Bezeugung unmittelbarer Nähe, einen Kuß, als ein köstliche Mahl, als ein Gemälde oder eine Skulptur, die bekanntlich auch durch den Tastsinn erfahren wird.

    Kunstwerke sind also Medien.

    Unter ihnen gibt es solche, die uns mit Inhalt dienen und nichtssagende.Letztere haben nicht den Anspruch, "Kunst"-Werke zu sein, auch wenn es neuerdings andere Meinungen gibt.

    In unserer "Moderne" geistert vielfach die Vorstellung, alles, was der Künstler macht, müsse verstanden werden.Ich halte das für eine Zumutung des "Künstlers" an den anonymen Adressaten.Denn dieser versteht nur, was er zu verstehen wünscht, verstehen will und dieses allein sich zueigen zu machen bereit ist.

    Sowenig der Mensch bereit ist, sich destruktivem Gedankentum auszuliefern, sowenig wird er sich anders geistig "mißhandeln" lassen.Statt dessen wendet er sich solchen Kunstwerken zu, die ihm Wohlbefinden vermitteln.Ästhetik ist der Oberbegriff für positive zwischenmenschliche Gesteisverbindungen.

    Deshalb hat der Mensch einen Anspruch auf eben ein solches geistiges Wohlbefinden bei der "Erfahrung" eines Kunstwerkes, das im übrigen die Funktion eines ganz normalen Mediums wahrnimmt.

    Zum Schluß noch ein Wort zu einem "normalen Medium".Wenn ich in meinem Klavierwerk erfahren werden will, dann brauche ich hierzu ein handwerklich einwandfrei gebautes Klavier.Dann komponiere ich ein Klavierstück, das alle meine Gedanken und Gefühle "zum Ausdruck" bringen kann.Hat aber das Instrument keine Ähnlichkeit mit der Funktion eines Klaviers, so fehlt schon hier die wichtigste Voraussetzung für ein Klavierkonzertgenuß.Wenn aber außerdem mein Handwerk nicht stimmt, ich also weder das Klavierstück zu komponieren verstehe, noch es richtig spielen kann, so wird aus meiner Absicht gewiß kein Kunstwerk.Dasselbe gilt für die Malerei, die Literatur und für alle weiteren Kunstgattungen, selbstverständlich auch für die Liebe.

    Ich würde mich freuen, wenn ich zum Thema etwas beitragen konnte.In weiteren Beiträgen würde ich gerne dieses Thema weiter vertiefen wollen, auch in Einzeldialogen.Meine postalischen Daten sind:

    Bernd Mensch, Fischmarkt 12, 22767 Hamburg.Tel.: 040-31 78 190, Fax: 040-31 78 1919.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd Mensch
  • Anmerkung zu B.Mensch
    Muß ein Kunstwerk 'Wohlbefinden' vermitteln? Ich denke nein.Ein Kunstwerk muß/sollte das ästhetischen Empfinden ansprechen.Allerdings hat dies nichts mit den 'schönen Künsten' zu tun, sondern mit einer sinnlichen Erfahrung durch ein Werk.Der Begriff der Ästhetik ist m.E.nicht als Harmonie oder dem Bedürfnis danach zu verstehen, sondern als etwas, daß anspricht, Emotionen auslöst, gleich welcher Art auch.Schafft Kunst dieses, in welchem Bereich auch immer, dann ist es KUNST.Interpretationen eines Werkes haben NICHT zwingend den Anspruch, den Künstler selbst zu interpretieren, sondern das Werk ggf.in eigene Erfahrungen einzubeziehen, für sich zu interpretieren, um möglicherweise dadurch eine Anäherung an die eigene Ästhetik zu erlangen, diese zu reflektieren.
  • Hallo, Franziska, Danke für Deine Anmerkung.Genau dieser Punkt, den Du ansprichst, hat mit meiner Subjektivität in der Definition des Kunstbegriffs zu tun.Denn meine These des Wohlbefindens geht auf eine religiöse Annahme zurück, nach der wir in der Folge des Engelsturzes als Rehabilitation die Zeit der Materie durchleben müssen.Während dieser Zeit sehnen wir uns nach der "Erlösung", die wir uns zu Lebzeiten in der Kunst vorzustellen bemüht sind: die Herrlichkeit in Ewigkeit.Unser Lebensziel, den Tod zu erleben, begleitet die Kunst mit dem Ziel des Wohlbefindens im Leben danach.So gesehen erhält unser Alltag eine wunderbare Bedeutung: Wir freuen uns über die Geburt.Wir helfen uns gegenseitig bei Krankheit und sind bestrebt das Leben zu schützen, damit wir unsere Aufgabe über die Zeit unserer Lebensdauer erfüllen können: der Zweipooligkeit zur Einpooligkeit zu gelangen, zur "Liebe", der größten Energie im Kosmos.Insoweit enthält meine Definition eine sehr subjektive - aber ( so glaube ich) - eine sehr einleuchtende Perspektive.

    Als Beteiligter am Kunstgeschehen weiß ich, daß wir so idealistisch der Wirklichkeit der Kunst kaum begegnen können, was aber nicht heißen muß, daß wir nicht ohne weiteres die Kunst mißbrauchen dürfen, in dem wir die Notwendigkeit der handwerklichen Lehre abschaffen und diese durch inhaltsloses Tun und Reden ersetzen.Es bleibt noch viel zu bereden.

    Zuvor empfehle ich das Bild von Marc Chagall: "Engelsturz", anzuschauen ( gibt es auch im Internet) und dazu Jesaja zu lesen, ich glaube Kap.12 Verse 10 ff..Viel Spaß.

    Herzlich Bernd Mensch
  • Die Worte nehmer der,
    der ihrer mächtig ist
    Die Auswahl ist ein Kunststück,
    das Ergebnis ein Kunstwerk,
    es sei denn,
    das Gestammel erregt nichts
    weiter außer Unverständnis.

    Verfasser unbekannt
  • Was hat Kunst mit "Können" zu tun?
    Was hat Kunst mit "Verstehen" zu tun?
    Ein guter Pianist muss kein Künstler sein, ein guter Handwerker schon.
    Um ein Kunstwerk zu verstehen muss man kein Kunstverständiger sein, verstehen wollen muss man es schon.
    Allein den Umgang mit Tasten oder Pinsel oder Hammer und Meissel, vielleicht sein Leben
    lang, perfektioniert zu haben, macht aus keinem einen Künstler.
    Ich meine, ein Funken einer Idee, ein Stück aus der eigenen, inneren Schöpfungsquelle
    die wir alle in uns haben ( Jeder ist ein Künstler) reicht aus, ein Kunstwerk zu erschaffen.
    Es ist sogar die Vorraussetzung um ein Kunstwerk zu schaffen.
    Ohne diese Idee ist alles Handwerk.
    Die andere Sache ist die, diese Idee zu vermitteln, für andere begreifbar zu machen.
    Da bleibt es dann nicht aus, die richtige Sprache zu finden oder zu erlernen, die wahrnehmbaren, und im besten Fall verständlichen, Töne, Striche, Farben, Formen oder Worte.
    Dabei hilft es natürlich ein guter Handwerker zu sein, ist aber für mich keine Pflicht.
  • In dem Film "Club der toten Dichter" wird ein Koordinatenkreuz als Hilfe zur Beurteilung eines Kunstwerkes ( hier Literatur) vom neuen Prof.abgelehnt.Aber eben ein solches Koordinatenkreuz half mir, Kunstwerke nach Handwerk ( Y-Achse) und Inhalt, Idee, Botschaft ( x-Achse) leichter zu werten.Oberhalb der X-Achse ist zunehmend gutes, unterhalb zunehmend dürftiges Handwerk.Links der Y-Achse ist mir! mißfallende Botschaft - müßte näher erläutert werden - festzulegen, rechts der Y-Achse die aufbauende, positive Botschaft, mein Vitamin für die Seele.Herr Ralf Petersen hat eine sehr schlüssige Begriffsauslegung angeboten, der man getrost folgen darf.Herzlichen Dank!
  • Das Wesen der Kunst
    Der Irrealismus
    Was ist Kunst?
    Was bringt einen Menschen dazu sich mit Kunst zu beschäftigen?
    Kunst ist zum Teil ein Produkt der Kreativität, der Ausdruck von Gefühlen, von Wünschen, Gedanken und Vorstellungen aber auch ein Produkt bewußter und unbewußter Wahrnehmung.Kunst ist eine der Arten, wie sich das Ergebnis von Denken und Gefühlen präsentiert.
    Kunst zeichnet somit den Weg der Gefühle und Gedanken auf, den der Mensch bis zu diesem Punkt gegangen ist.Ein Kunstwerk ermöglicht es demnach, den Weg auch zurückzugehen - back to the roots - zurück zu dem Ursprung, zu der universellen Wahrheit.Auf dem Weg zurück müßte man demnach alle Geheimnisse, alles Wissen und alles jemals Erlebte wiederfinden können.
    Der Musik, so sagt man, liegt ein hochkompliziertes Muster der Mathematik zugrunde.Eine gewisse Abfolge von Tönen beschreibt eine Wirklichkeit in der gleichen Weise, wie es die mathematische Formel praktiziert.Somit ist der Ausdruck in Kunst letztendlich nur ein anderer Ausdruck, eine andere Art, eine Wirklichkeit zu beschreiben.Das Kunstwerk präsentiert eine Wirklichkeit indem es mit Formen und Farben die mathematische Formel in Gefühle überträgt.
    Ist ein Kunstwerk demnach eine komplizierte mathematische Formel - vielleicht die Weltformel, nach der Albert Einstein zu suchen begann, der Grundeckstein der einheitlichen Feldtheorie, mit der man hofft, das Universum umfassend erklären zu können?
    Wenn also alles auf eine mathematische Formel reduzierbar ist, Gefühle, Wahrnehmungen und Denken, dann kann der Mensch demnach visuell und akustisch, durch Bild und Ton gefühlsmäßig das Universum begreifen lernen: Nicht mit dem Geist rechnen, sondern mit dem Geist fühlen.Kunst ist Haptik auf geistiger Ebene.
    Universelle Wahrheiten wie &#132;Im Nichts findet sich das universelle Bewußtsein&#148;, von Wissenschaftlern über Jahrhunderte mühsam erarbeitet, waren Jahrtausende vorher schon Mystikern bewußt.Wo Physik versagt, beginnt Metaphysik.
    Kunst ist eine Ausdrucksform von bewußten und unbewußten Gefühlen, aber auch von bewußtem und unbewußtem Wissen.Kunst ist einerseits eine Form von Botschaft andererseits auch ein Fanal der eigenen Existenz gegenüber der restlichen Welt.Ist Kunst somit ein Ausdruck von Ergebnissen der Metaphysik?
    Wie wird Schönheit empfunden?
    Was ist Schönheit? Kommt Schönheit, ein Begriff, der von Betrachtern der Kunst verwendet wird, aus dem Bereich der Metaphysik? Schönheit wird von jedem anders empfunden.Ein Kunstwerk ruft nicht bei jedem Betrachter die gleichen Empfindungen hervor.Warum aber findet der eine Betrachter eines Kunstobjektes dieses als schön, der andere ignoriert dasselbe oder findet es sogar abstoßend?
    Die Aussagen oder Empfindungen der Kunst sind oft widersprüchlich, weil sie von jedem anders empfunden werden.In der Physik gibt es keine zwei Wahrheiten, die sich widersprechen, in der Quantenphysik wie auch in der Metaphysik schon.In der Physik kann &#132;Nichts&#148; nicht &#132;Alles&#148; enthalten, wohl aber gilt dies in der irrealen Welt, die eben nur metaphysisch begreifbar ist.
    Kunst muß also in der Metaphysik angesiedelt sein.
    Kunst also die Sprache der irrationalen Welt?
    Kunst das Esperanto des Universums?
    Kunst, die Sprache, um die Wirklichkeit unwirklicher, irrealer Dimensionen beschreiben zu können?
    Kunst, um geistige Dinge sichtbar zu machen?
    Visueller und auch akustischer Schönheit muß ein Grundmuster zugrunde liegen.Zum Beispiel empfindet kein Mensch Töne ab einer bestimmten Frequenz und Lautstärke als schön.Der Empfindung von Schönheit steht also nur eine gewisse Bandbreite zur Verfügung.Die Kombinationsvielfalt innerhalb dieser Bandbreite ist aber so gewaltig, dass sie praktisch unendlich ist!
    Warum kann der Mensch Schönheit bewußt wahrnehmen und empfinden?
    Wenn ein Mensch Schönheit empfindet, sei es akustisch oder visuell, dann &#132;schaut oder lauscht er versunken&#148; .Sein Geist, entspannt und ausgespannt von der ihn umgebenden Wirklichkeit, gibt sich nun einer anderen Wirklichkeit hin.Diese Wirklichkeit ist manchmal aktiv, das heißt, sie wirkt auf den Geist ein, oder passiv, wenn der Betrachter sich in eine selbst gestaltete Traumwelt versinken läßt.
    Begibt sich der menschliche Geist beim Betrachten eines Kunstobjektes, bei dem Konsum von Schönheit, auf den Weg in eine irreale Welt?
    Der menschliche Geist muß sich erst von den Umwelteinflüssen weitgehendst freimachen, um in eine Traumwelt eintreten zu können.
    &#132;Hör auf zu reden und zu denken, dann gibt es nichts, was du nicht wissen kannst.&#148;
    Dieser Rat eines längst verstorbenen Zen-Patriarchen aus dem 6.Jahrhundert zeigt deutlich, dass unser Geist durch die alltäglichen Reize überflutet und überlagert ist und somit nicht in der Lage, Reize aus einer irrealen Welt zu empfangen.
    Fast keinem Menschen gelingt es, fünf Minuten an Nichts zu denken.Ständig ist unser Geist in Bewegung, rast von einem Gedanken zum anderen und fegt durch die verschiedenen geistigen Räume unserer realen Welt.Erst wenn wir es geschafft haben die ständig nachdrängenden Gedanken zur Ruhe zu bringen, durchquert man ein geistiges Niemandsland, bis wir nach einer langen Reise durch eine absurde Gedankenwelt das Ziel erreichen, das Nichts.In seinem Zentrum befindet sich das universelle Bewußtsein - so zumindest wird es von Mystikern der verschiedenen Zünfte erklärt.
    Warum benutzt man für die Meditation akustische als auch visuelle Reize?
    Farben, Formen und auch Töne sensibilisieren den Geist, norden ihn auf einen ganz bestimmten Weg ein und eröffnen ihm Welten, in die der Körper nicht gelangen kann.So erfährt der Geist mittels dieser Dinge Gedanken und Gefühle, die mit Worten nicht ausdrückbar sind, in einem Nu Erkenntnisse, für die er sonst Jahre wenn nicht Jahrzehnte benötigt hätte.
    Kunst somit eine Schnittstelle zu einem universellen Datenpool?
    Eine Schnittstelle des Universums für den Geist?
    Kunst als Leitstrahl und Tor zwischen den Dimensionen?
    Kunst als Mittler zu unserem Unterbewußtsein?
    Kunst eine metaphysische Datenautobahn für Gedankensurfer?
    Kunst als Wegbereiter für den Geist des Menschen, als Tor zum Universum, als Leitstrahl des Geistes, als Schlüssel zur Überbrückung der Dimensionen.
    Alle diese Dinge mag der Betrachter nur unbewußt erfahren und sagen:
    &#132;Dieses Kunstwerk ist schön!&#148;
    W.G.Kosch
  • "Ein Kunstwerk ist das unverwechselbare Ergebnis eines unverwechselbaren Temperaments.Seine Schönheit beruht auf der Tatsache, dass der Schöpfer ist, was er ist.Die Kunst ist die intensivste Form des Individualismus, die die Welt kennt." ( Oscar Wilde)

    ...in diesem sinne ...schaut einmal herein ...

    http://www.dubio-arte.de
  • Viele Fragezeichen,
    aber keine Antwort.
    Lieber Herr W.G.Kosch
    die Antwort auf die Frage: WAS IST kunst
    ist eine wahrlich schwere, und ich glaube doch mögliche.Denn wer immer sich dazu hingezogen fühlt sich mitzuteilen, sich preiszugeben, sich
    dazu hingezogen fühlt sich zu offenbaren, seine innersten Welten
    jedem darzulegen, der hat die
    Vorraussetzungen, eine Welt aus seinem Verständniss heraus darzulegen.Und dieses Bedürfniss ist der erste Anlass
    sich in der "Kunst" zu versuchen.
    Ob diese "schön" ist, ist wirklich kein nötiges Kriterium, sondern das Wichtige ist die Ehrlichkeit und die Wahrheit.
    So sehr man die innere Befindlichkeit
    wiederspiegeln möchte, muss es doch
    dabei bleiben die Wirklichkeit nicht auszugrenzen, sondern darzustellen, wie
    sie eben ist.
    Kunst hat auch wirklich nichts mit Mathematik oder festgesetzten Regeln zu tun, sondern bediend sich allenfalls dieser festen Grössen, um Inhalte begreifbar zu machen.
    Denn wichtig ist nicht, ob der Betrachter das Kunstwerk als schön erachtet, sondern wichtig ist, dass er es betrachtet und es ihn anrührt.
    In diesem Sinne, auf eine
    Belebung der Diskussion
    R Zakko P
  • Salve Ralf,
    ich habe erst heute Zeit gefunden, Deinen Kommentar zu lesen.
    Wohlan gesprochen, doch Widerspruch entsteht:
    Nur, derjenige der Fragezeichen aufwirft, stellt keine Dogmen auf.
    Das mit den Dogmen, bzw.mit der einleitenden Redewendung: "dies oder jenes ist so..." ist immer ein heißes Eisen.
    Sokrates, der "Scio nescio" - ( ich weiß, dass ich nichts weiß) von sich gab, war somit ein Mehrwissender, als diejenigen, die vorgaben Wissende zu sein.
    Deine Aussage: "Ob diese "schön" ist, ist wirklich kein nötiges Kriterium, sondern das Wichtigste ist....."
    Wer setzt Kriterien fest? Und wenn ja, nach welchem Prinzip?
    Wer setzt fest, was das Wichtigste ist?
    Für wen hat das Gültigkeit? Für alle oder nur für ihn?
    Wenn nur für ihn, welchen Stellenwert hat es für die Gruppe?
    Was ist Schönheit?
    Hast Du die absolute Antwort oder Definition gefunden?
    Kennst Du die Grenzen der Mathematik, so dass Du behaupten kannst, dass sie sich nicht mit den Grenzen der Kunst und Schönheit berühren?

    Du sagst: "Denn wichtig ist nicht, ob der Betrachter das Kunstwerk als schön erachtet...."
    Warum nicht?
    Weißt Du denn, was in dem Betrachter vorgeht, wenn er visuell und mental "Schönheit" erfährt?
    Vielleicht ist gerade dies für ihn das absolute.

    Nun den, ahrren wir der weiteren Gedanken.
    Besuche mich doch mal in meiner Galerie:
    🔗
  • Lieber W.G,
    du hast recht,
    und du hast auch nicht nur Fragezeichen
    in deinen Text gestellt, aber die Frage
    "Was ist Kunst?", lässt uns doch überlegen, worum geht es denn nun bei
    "richtiger" KUNST.
    Und da ist eigentlich jeder entweder auf sich selbst gestellt,
    oder er lässt sich von der von
    "Experten" festgesetzten Norm
    mitziehen.
    Und wenn einer für sich selbst NORMEN
    festlegt, dann ist es einerseits sein
    gutes Recht, und andererseits ein Zeichen der Ignoranz, zu versuchen Anderen diese aufzuzwingen oder sie als allgemein gültige Regeln zu erheben.
    Ich muss also sagen, alles was hier von
    mir geschrieben steht, ist reinweg meine ganz eigene Meinung, und daher überhaupt nicht maßgebend, sondern nur die Darstellung meiner Art der Herangehensweise
    an Kunstwerke.
    Um zu der Darstellung oder Empfindung
    von Schönheit in Kunstwerken zurückzukommen, muss ich dazu aber sagen,
    dass viele Kunstwerke, Bilder z.B., mich deswegen gefesselt und auch inspiriert haben, weil sie mich durch
    ihre Unberechenbarkeit, also ihre
    Regelosigkeit besonders angesprochen haben.
    Bilder eben die nicht im allgemeinen
    Sinn als schön empfunden wurden, sondern
    in manchen Fällen sogar als abstoßend.
    Und ich glaube, sie hatten auch keine
    mathematische Grundlage, sondern sie vermittelten einen Zustand der Befindlichkeit, der inneren Wirklichkeit des Künstlers, der an eigene Erfahrungen erinnerte.
    Solche und ähnliche Sachen machen für mich ein
    Kunstwerk aus und lassen mich in dem
    ganzen Geschäft immer weiter machen.
    Bis auf weiteres,
    Ralf Z P
  • Ist es möglich Kunst zu definieren? Jeder empfindet Kunst anders - eine logische Folgerung in einer Welt voller Individuen.Die Bemühungen, Kunst in Normen zu drängen, sind somit zwecklos.Die Definierung von Kunst würde deren Freiheit vernichten.
    Ciao...
  • Ich möchte einmal ganz praktisch auf die Frage eingehen, da sie sich mir kürzlich ganz konkret gestellt hat! Ist es ein Anlass zum Jubeln, in einem Artikel über Internet-Galerien ( com!online, 03/2001) erwähnt zu werden, wenn man sich den überwiegenden Teil der anderen Empfehlungen anschaut? Mir jedenfalls ist die Freude vergangen ...
    Bei aller Freiheit der Kunst, aber das ist doch wohl kulturelle Zlatkoisierung! Wenn es halt nur immer um die Auflagensteigerung - sprich die klingende Münze geht - brauchen wir uns diese Frage garnicht mehr zu stellen, da sie über eine Abstimmung mit den Füßen, oder bei uns mit Mausklicks beantwortet wird.
  • Ich möchte hier ein Zitat von P-A.Renoir anbringen: "Heutzutage will man alles erklären.Aber wenn man ein Bild erklären könnte, dann wäre es kein Kunstwerk.Soll ich Ihnen sagen, welche Eigenschaften meiner Ansicht nach echte Kunst ausmachen? Sie muß unbeschreibbar und unnachahmlich sein...das Kunstwerk muß den Betrachter packen, sich um ihn legen und ihn mit sich fortreißen.In ihm vermittelt der Künstler seine Leidenschaft, es ist der Strom, den er aussendet und durch den er den Betrachter in seine Passion einbezieht."

    Hochgesteckte Ziele?
  • Was -Kunst- ist, kann letztlich nur der Betrachter entscheiden.Dabei spielen sein eigenes Wissen, seine Empfindung und Offenheit zum Empfinden, die Wahrnahme und Hingabe zum Objekt respektiv das Zulassen gedanklicher Befreiung eine Rolle.
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