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  • Was inspiriert euch?

  • paracryl
    paracryl Was inspiriert euch?
    Mich würde interessieren was euch inspiriert!

    Ist es etwa der Alltag, eure Träume, andere Menschen, usw...

    Bei mir sind es Dinge, die mir durch Zufall ins Auge fallen. Wie z. B. Marmorierungen von Fliesen, in denen man auf einmal Gesichter, Monster oder sowas erkennen kann.
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  • imihsas
    es sind meist auch die einfachsten dinge... ein verkehrsschild, ein betonmuster.... oder aber auch eine stimmung, die ich verbildlichen will....

    irgendwie je mehr ich mich mit meiner arbeit beschäftige, desto mehr kleinigkeiten beginnen mich zu inspirieren...

    aber auch natürlich galerie und ausstellungsbesuche, obwohl ich da nicht besonders fleissig bin.... wenn ich mich dann doch aufraffe, bin ich immer urfroh es gemacht zu haben, weil man doch ein wenig über den eigenen tellerrand zu gucken beginnt... und manchmal sind da auch wunderbar inspirierende sachen dabei...

    immer häufiger jedoch beginn ich eigentlich einfach drauf los zu arbeiten, ohne kongrete idee... und siehe da, dann kommen besonders verrückte sachen dabei raus... das sind die momente, wo ich mich nur auf meine intuition verlasse, also rein aus dem bauch heraus handle, ohne viel nachzudenken.... es ist dann immer wieder witzig seine arbeit nachher zu betrachten, und zu staunen, was man für schräge dinge machen kann...

    hehe
    sodenn,
    cu
    sashimi
  • paracryl
    paracryl
    Das "drauf los arbeiten" ist für mich bei meinen Figuren das Erfolgsrezept. Mir vorher was auszudenken ist schwierig, und kann ich dann so irgendwie nicht umsetzen, weils mir dann nicht mehr gefällt.

    Bin auch eher der Typ, der sich einfach hinsetzt und sich von dem Stift führen lässt...
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  • reteP
    Für mich sind es vor allem Steine, Mauern, seltsame Fußwege, Stein- oder Erd-Schutt. Das ist seltsam. Meistens kommt in meinen Bildern nichts Steiniges etc. bei raus, aber ich liebe es, Mauern, Steinehalden etc. zu sehen. Das inspiriert mich mehr als alles andere.

    Gruss

    Peter
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    Es geht mir ähnlich wie sashimi: Je mehr ich mich auf die Malerei einlasse, desto mehr Wahrnehmungen "passieren".

    In letzter Zeit sind es häufig Szenen in x-beliebigen Filmen, in denen - blitzartigen Screenshots gleich - Linien, Brüche, Kontraste, Lichter, Farben, Flächen und Formationen zu Bildeindrücken werden.

    Die sind dann aber auch gleich wieder weg - schade, dass es keine "Braincam" gibt :-)

    Eins kann ich eben nicht: Bilder ausdenken und dann malen. Das würde mit einem vorgegebenen gegenständlichen Motiv noch funktionieren. Habe ich zwischendurch mal probiert - macht mir aber nicht so richtig Freude.
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  • michael pfannschmidt
    michael pfannschmidt
    mich inspirieren vor allem meine gefühle.
    die ersten jahre malte ich mehr aus zwang.
    nach vielen jahren der selbstzerstörung, konnte ich
    mit dem malen farbe in mein leben bringen.
    aus trauer mach freude,aus angst mach mut,
    aus hass mach liebe,aus grau mach blau.....

    zur zeit male ich aus trauer uber die vielen kinder,
    die bei kämpfen der erwachsenen sterben müssen.

    gruß michael....
  • El-Meky
    El-Meky
    hallo,

    mir geht es eher so wie Michael. Es sind bei mir auch meine Gefühle, die mich inspirieren. :idea: Wenn ich sehr traurig oder wütend bin, bin ich mir selbst wohl am nächsten und das öffnet mir den Weg zur intuitiven Malerei. Malen beruhigt mich und gibt mir meinen inneren Frieden. Ich male immer an vielen Bildern gleichzeitig. Ein paar grosse und kleine Öl-Bilder auf Leinwand, zwei grössere Acrylics auf Leinwand und zwei Öl -Pastels und einige Aquarelle. ein Tonblock steht auch schon aufgeweicht und wartet ,sowie 'zig Specksteine.... *lol* so kann ich immer in meiner jeweiligen Stimmung entscheiden, welche Art Farbe , welche Technik oder welches Bild ich weitermalen will. Es gibt auch einige nie fertig werden wollende Bilder, an denen ich besonders viel Spass habe, da ich mir nie feste Motive suche, habe ich die Freiheit mal buntere, leuchtendere und mal gedämpftere Farben zu mischen. * haut rein! * :wink:
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  • ekle
    hallo ihr,

    ich male nicht nach gefühl und stimmung. sondern fertige sehr genaue entwürfe für meine bilder und möchte realistisch darstellen. das experimentieren liegt mir nicht und meine bilder drücken eben keine gefühle aus.

    vielleicht ist es deshalb auch keine kunst, die ich mache - sondern dekoration? mag sein.

    mich inspirieren dehalb alte meister. eben aufgrund der realistischen darstellung, aufgrund ihres fundierten wissens und vor allem aufgrund der unglaublichen leidenschaft mit der sie gelebt haben.

    gruß
    elke
  • El-Meky
    El-Meky
    meine Bilder wären Kunst für mich, wenn ich meine eigenen Kreationen handwerklich ' perfekt' darstellen könnte. Wenn ich z.B. einen Löffel male, male ich ihn am liebsten aus dem Kopf. er wird bestimmt gut als Löffel zu erkennen sein.
    aber!
    Ich bin (noch) nicht fähig ihn so zu malen, dass er wie aus Holz geschnitzt, oder aus Metall oder Perlmut ... usw aussehen wird.
    dass ist es wiederum, was ich an deinen Werken so mag, Elke. Diese extreme Beobachtungsgabe und Übersetzung mit Farbe zu reproduzieren! *lob*
    Ich kann aber glaube ich die richtigen Tricks und Techniken nur durch Versuche und abschauen erlernen. hmmm.... abschauen langweilt mich leider zu Tode. so male ich doch liebe das was ich kann * zwinker*

    lg . Ella
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  • imihsas
    @ heliopo... na du musst aber ein grosses atelier haben... beneidenswert.... wo bist du daheim???? hehe..

    @elke.... ob es kunst ist , oder nicht, weiß ich nicht, aber ich finde deine arbeiten technisch wirklich sehr kunstvoll gemacht... und toll, wenngleich ich dir rechtgeben muss, das sie eher dekorativ sind... will ich aber nicht abwertend sagen, denn haben dekorative arbeiten doch eine wesentlich höhere existenzberechtigung als kontroversielle ... wie dem auch sei, du machst es wirklich gut, und manchmal hätt ich auch gern die geduld, und das können so realistisch dinge zu erfassen... und irgendwer in einem der foren hat ja auch bemerkt, das die kunst etwas realistisch darstellen zu können die basis ist für einen guten künstler.... also bist du zumindestens auf nen guten weg...

    ich persönlich hab auch bei der malerei ursprünglich damit begonnen mir vorher ein konzept zu machen , das ich dann versucht hab konsequent auszuführen.... nur ist mir das relativ bald zu eng geworden das selbstauferlegte korsett... immer öfter ist mir das konzept abhanden gekommen, und ich hab schlussendlich drauf gepfiffen...
    deshalb liegen mir auch techniken , die spontan passieren können, und grosse vorbereitungsarbeiten nicht nötig machen... vielleicht bin ich deshalb in letzter zeit auch auf die fotografie gekommen, die kamera kann man überall ganz einfach mitnehmen, ist unkompliziert eben... und benötigt auch nicht so ein grosses atelier... wenngleich es mich in letzter zeit wieder mächtig juckt zu malen... in farbe zu pantschen... arrrggghh... i need more space...!!
    :lol:
    lg
    sashimi
  • ekle
    danke für eure netten worte !

    ich will meine kunst (oder was immer es ist) ja auch nicht selbst abwerten. trotzdem habe ich aber tatsächlich das problem aus diesem engen rahmen oder eben diesem selbst auferlegten korsett nicht rauszukommen.

    dieser perfektionismus schränkt mich ja nicht nur beim malen ein, :-) sondern findet sich in vielen bereichen meines lebens wieder. ich beneide euch für euren sehr viel freieren kopf, der in euren werken zum ausdruck kommt.

    aber ich arbeite an mir. (natürlich mal wieder mit gewalt) :lol:

    gruß
    elke
  • imihsas
    @ elke,
    mach dir keine sorgen, das kommt von ganz alleine... kleiner tipp... öffne dein herz für kleinigkeiten.... die oft so wunderbar unperfekt sind... und finde die schönheit darin...

    perfektionismus ist ja auch ein ausdruck dafür das wir in dieser gesellschaft mitunter gezwungen werden alles perfekt machen zu müssen... ich denke mir immer, es gibt kein menschliches wesen, das perfekt sein kann, wir lernen ständig dazu, das ist auch unser grösster vorteil, (und meine grösste hoffnung :wink: )... wie auch immer, sollte ich wirklich mal perfekt werden, und alles perfekt können, dann bin ich doch am ziel... und kann beruhigt sterben, weil dann gibts nix mehr zu lernen und zu entdecken....
    also das streben nach perfektionismus ist eine ambivalente gschicht, einerseits ist es eine kraft die uns antreibt, anderereseits hemmt sie uns auch ganz schön...
    so what... steh dazu ein unperfekter mensch zu sein, es darf dir keiner krumm nehmen, der ein bisschen verstand in der birne hat..

    lg
    sashimi
  • ekle
    siehst du - das genau ist das problem. wer hat schon..................

    nein, scherz beiseite. du hast natürlich mit allem recht - es hapert eben bei der umsetzung.

    solche dämlichen verhaltensstrukturen sind sicher anerzogen. das liebe mädchen, dass zu funktionieren hat ??? vielleicht. ein wenig davon haben wir mädels ja alle. zumindest die, die nicht mehr ganz so jung sind.

    aber da darf man sich natürlich nicht drauf ausruhen. bin ja alt genug. oder doch nicht? fuck mum? :P :P :P :P :P

    gruß
    die elke
  • reteP
    @ Elke:

    Hallo, Elke,

    Deine Arbeiten sind exzellent!!! Glaube mir, es gibt nur wenige Künstler, die das Handwerkliche so beherrschen wie Du. Ich bin sicher, daß es eines Tages zum Platzen des "Korsetts" (oder sage doch lieber: zum Öffnen des Kokons) kommt. Sei doch stolz, daß Du das Handwerkliche derart perfekt beherrscht! Nur die allerwenigsten Künstler können da mithalten...!

    Viele Grüße auf die andere Rheinseite :)

    Peter
  • ekle
    whow :!:

    danke :oops:
  • paracryl
    paracryl
    Ich denke, dass jeder von uns gerne auch mal was anderes machen würde. Und vor allem genau das, was er nicht macht oder gar nicht kann.

    So geht es mir zumindest.
    Ich finde Fantasy-Zeichnungen und Bilder total super, aber ich könnte das nicht. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte... Das bin einfach nicht ich. Deswegen kann ich es nicht.
    Signature
  • ekle
    hi du,

    du brauchst dich wohl auch gar nicht mehr inspirieren lassen. du hast einen absolut eigenen stil. finde ich klasse.

    gruß
    elke
  • michael pfannschmidt
    michael pfannschmidt
    ich finde es ist ein geschenk gottes,etwas eigenes
    gefunden zu haben.
    etwas das mir,und obendrein noch anderen freude
    bereitet.
    ich kenne menschen die ihr ganzes leben vergebens
    danach suchen...
    für mich sind meine arbeiten kunst.
    es ist in meinen augen auch kunst etwas nachzumalen,
    zu fotografieren, kinder zu erziehen und einen perfekten
    popel zu drehen.
    wer das gegenteil behauptet ist in meinen augen ein
    gefangener........


    gruß michael.....
  • paracryl
    paracryl
    Danke Elke! Aber ich denke, dass man etwas anderes malen möchte als man kann inspiriert einen wieder zu neuen Sachen. Wo wir wieder beim Thema sind :)

    Was Geisterwelten gesagt hat finde ich auch sehr wichtig, nämich etwas eigenes zu finden, dass zu einem passt.
    Zu malen zählt für mich zu den wichtigsten Dingen im Leben. Es gehört einfach zu jedem Tag!
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  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    Mensch Elke! Das war jetzt eine richtige Offenbarung! Ich hab mir das bei Deinen Bildern bzw. Kommentaren schon gedacht, dass Du genauso bist, wie Du es schilderst.

    Was ich jetzt so interessant finde ist, dass Du mit denselben "Zwängen" kämpfst, denen ich auch immer wieder unterliege. Ich muss bei jedem Bild damit kämpfen, dass es nicht zu geradlinig, zu aufgeräumt, zu vordergründig ästhetisch wird. Es ist eine ungeheure Anstrengung für mich, mal was "unordentliches", nicht auf den ersten Blick überschaubares, nicht korrekt angeordnetes auf die Leinwand zu kriegen. Es gelingt mir nur selten, meine "Rechtecke" mal in die Schräge zu legen, ihre Abgrenzungen zu durchbrechen oder die Ordnung zu zerstören.

    Es ist wirklich wie ein Korsett - aber das werde ich schon noch besiegen - vielleicht findet sich ja auch ein Weg, es zu integrieren! Ich arbeite dran...
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