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  • Im Internet Kunst verkaufen

  • hcirdeirF
    Hallo Peter,

    ist natürlich klar, dass ein Forum viel mehr Informationen bereitstellen, als zum Beispiel Artou. Schließlich kann man bei mir keine Fragen stellen. Aber das möchte ich auch gar nicht. Mich freut es auch, dass es dieses Forum gibt, habe mir schon sehr viele Beiträge und Fragen angeschaut. Jeder das seine - sag ich da nur. Weiterhin hat dieses Projekt Kunstnet ja nicht das Ziel Kunst zu verkaufen oder Künstler durch intensive Werbung bekannter zu machen. Durch die nicht-Werbung-Linie ist und kann dieses Projekt auch kostenlos bleiben, nur wäre dies bei Artou gar nicht so möglich.

    Wenn du so denkst, wären die reellen Galerien auch nichts wert und dürften abgeschaft werden. Nur gerade diese, auch wenn sie viel verlangen, machen Künstler bekannt! Nicht anders ist es mit Artou!

    Artou hat auch nichts zu tun mit "Anfänger im Webdesign". Ich denke nicht, dass sich Künstler, so wie du es sagst, auch für Webdesign, Programmiersprachen etc. so stark interessieren wie für ihren Bereich - der Kunst. Webdesign ist auch eine Kunst, aber etwas vollkommen anderes.

    Hilfe sind solche Portale schon - einige weniger, andere mehr. Oder hat jeder Künstler Zeit Werbung zu starten, Bilder manuell einzufügen etc.?

    Friedrich

    Ich beziehe deine Kritik jetzt sehr stark auf meine Homepage, obwohl du "Portale und Galerien" im allgemeinen ansprichst. Aber dieser Forumteil handelt nun mal von meiner Seite. :)

    Ach ja: Artou soll vor allem Besucher (also nicht Künstler) "anlocken".
  • reteP
    Hallo, Friedrich,

    eigentlich war meine Antwort eher eine auf meinen Vorschreiber und nur indirekt bezogen auf Dein Angebot.

    Ich habe mir Deine Seite angesehen, sie ist nett und wirkt auch seriös (mit 1 Ausnahme, dazu aber später), und dennoch frage ich mich, was sie MIR bringen könnte?! Ich werde durch eine Wuppertaler Galerie (nicht Internet, sondern "live" ;-)) vertreten, und dort muß ich KEINE 9.95 EUR pro Monat zahlen. Ich zahle dort überhaupt nichts, lediglich wenn etwas verkauft wird, bekommt der Galerist einen vertraglich festgesetzten prozentualen Anteil. Und der ist wirklich sehr fair.

    Was also könnte mir so eine Seite wie die Deine bringen???

    Nicht ganz so doll fand ich den Bereich Hobbykünstler. Ich denke, Du müßtest Dich entscheiden, für wen Du Dich engagieren willst. Ein hauptberuflicher Künstler würde sich sicher zurückziehen, wenn er in einer Galerie mit Hobbykünstlern (ich meine damit NICHT Autodidakten! Sondern Du weist ja eigens "Hobbykünstler" aus...!!!!) gemeinsam vertreten wäre, denn das schadet ihm. Will er z.B. in den BBK (Berufsverband Bildender Künstler) aufgenommen werden, und gibt das unter "Ausstellungen" an, kann er einpacken :-((( ). Um es aber nochmals zu sagen: Ich habe nichts gegen Autodidakten. Viele Großen der Größen waren Autodidakten, darum geht es mir nicht. Aber es ist ein großer Unterschied, ob man ein Angebot für Autodidakten macht oder für "Hobbykünstler"...

    Sorry, aber das ist meine Meinung.

    Viele Grüße

    Peter
  • hcirdeirF
    Hallo Peter,

    ich weiß, dass deine Antwort für Constantin war, fühlte mich denoch sehr stark "betroffen".

    Da interessiert mich: Wieviel Prozent verlangt die Galerie? 5 Prozent können es zumindestens nicht sein, da die Galerie dann sehr schnell eingehen würde. Oder aber die Kunstwerke sind sehr teuer, dann machen fünf Prozent natürlich viel aus (dann sind jedoch 10 Euro im Monat nicht sehr viel - pro Jahr 120 Euro mit viele Dienstleistungen und vielleicht schon mehr als eins oder drei Kunstwerke verkauft). Mir ist klar, dass dies ein Nachteil von Artou ist - monatliche Gebühren.

    Steht so auch auf meiner Seite:

    Der Nachteil bei meinem Konzept ist definitiv, dass Angemeldete, gleichgültig ob Kunstwerke verkauft wurden oder nicht, einen Geldbetrag überführen müssen.


    Nur: Ich stehe am Start und habe nichts. Womit soll ich die Werbung finanzieren, welche ich für die angemeldeten Künstler mache? Wovon den Speicherplatz? Solange kein Kunstwerk verkauft ist, würde ich massig ins Minus geraten - nicht der Sinn der Sache. Leider kenne ich dann das Geheimnis von reellen Galerien nicht: Wie schaffen die es am Anfang nicht pleite zu machen, wenn sie keine Kunstwerke (oder nur sehr wenige vertreten) und deswegen keine Einnahmen haben? Kontakte?

    Mir ist klar, dass ich am Anfang minus mache - habe ich jetzt bereits, nur irgendwann sollte es zur Zahl null wandern.

    Das über reelle Galerien mehr Kunstwerke verkauft werden, dass ist mir wohl klar. Nur, wie bereits häufig hier erwähnt, sollen Künstler und deren Werke durch Artou bekannter werden - Damit verdiene ich nur leider nichts (oder bekomme ich Prozente, wenn ein Besucher sagt: "Ich habe mir die Seite von X angeschaut, finde die Kunstwerke super und empfehle diese auch gerne weiter"?). Deswegen ein Festbetrag pro Monat (der mit viel Service verbunden ist).

    Bei dem zweiten Punkt liegt ein riesiges Missverständis vor. Hobbykünstler gehört mir nicht, es ist nur ein Linkpartner. Hat nichts mit meiner Seite zu tun. Ist jedoch kein direkter "Gegner", da es einem anderen Konzept folgt. Deswegen auch als Linkpartner genommen. Ein wenig bekannter zu werden schadet nicht :-) So auch Kunstnet. Damit wäre dieses Missverständis ersteinmal beseitigt...

    Friedrich

    Es ist wichtig in einer reellen Galerie vertreten zu sein - das Internet hat aber auch einiges zu bieten, sonst würde kein Künstler eine eigene Homepage erstellen, welche den Zweck hat, sich bekannter zu machen.
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  • reteP
    Hallo, Friedrich,

    >Da interessiert mich: Wieviel Prozent verlangt die Galerie?

    Das möchte ich hier öffentlich nicht sagen, weil ich nicht weiß, ob mein Galerist einheitliche Prozentanteile nimmt. Da evtl. hier auch andere Künstler der Galerie lesen, könnte das Ärger geben. Nur so viel: Seriöse Galeristen nehmen 25 bis 40 % des Verkaufpreises, und mein Galerist ist im sehr seriösen Bereich ;-)

    >5 Prozent können es zumindestens nicht sein, da die Galerie
    >dann sehr schnell eingehen würde.

    Ich kenne keine Galerie, die unter 20% nimmt, und das ist schon Selbstausbeutung. Die Miete einer Galerie im Innenstadtbereich liegt bei einem Quadratmeterpreis von 20 bis 50 EUR, in Toplagen der Schickeria natürlich noch mehr. Aber die meine ich gar nicht. Selbst in weniger großen Städten zahlen die Galeristen oft 4stellige Mieten, die sie natürlich nicht aus eigener Tasche bezahlen können.

    >Oder aber die Kunstwerke sind sehr teuer, dann machen fünf
    >Prozent natürlich viel aus (dann sind jedoch 10 Euro im Monat
    >nicht sehr viel - pro Jahr 120 Euro mit viele Dienstleistungen und
    >vielleicht schon mehr als eins oder drei Kunstwerke verkauft).

    Nun, ich denke, JEDER Künstler würde eine "richtige" Galerie einer virtuellen Galerie vorziehen. Ein Bild visuell und haptisch direkt sehen zu können, ist etwas anderes als eine Internetgalerie. Das KANN man nicht vergleichen. Und die Werbung des Galeristen, Faltblätter, Prospekte, Zeitungsanzeigen usw. liegen sicherlich höher als der Netz-Speicherplatz oder das Anmelden in einer Suchmaschine.

    >Nur: Ich stehe am Start und habe nichts. Womit soll ich die
    >Werbung finanzieren, welche ich für die angemeldeten Künstler
    >mache? Wovon den Speicherplatz? Solange kein Kunstwerk
    >verkauft ist, würde ich massig ins Minus geraten - nicht der Sinn
    >der Sache.

    Du, so stehen "Live"-Galeristen aber auch da. Natürlich ist es nicht der SInn der Sache, aber es ist auch nicht der Sinn des Künstlers, daß er seinem Galeristen VORAB(!!!)-Zahlungen inform von Gebühren macht. Mein Galerist bekommt etwas, wenn er eines meiner Bilder verkauft. Falls er nichts verkauft, kriegt er auch nichts. Auch keine Einstellgebühren, oder was immer sich die Leute da so einfallen lassen.

    > Leider kenne ich dann das Geheimnis von reellen Galerien nicht:
    > Wie schaffen die es am Anfang nicht pleite zu machen, wenn sie
    > keine Kunstwerke (oder nur sehr wenige vertreten) und
    > deswegen keine Einnahmen haben? Kontakte?

    Nein. Großes Risiko. Große Schulden. Das ist das Geheimnis. Ich kenne einige Galeristen, die noch Nebenjobs in Museen etc. haben. Oder die sich durch Darlehen bei Banken, Freunden, Verwandten erst einmal hoch verschuldet haben. Mit dem entsprechenden Risiko.

    >Mir ist klar, dass ich am Anfang minus mache - habe ich jetzt
    >bereits, nur irgendwann sollte es zur Zahl null wandern.

    Sicherlich, das ist auch das gute Recht jedes Unternehmers. Aber das kann sehr lange dauern. Ich denke, bei einer reellen Galerie müssen 1-2 Jahre überbrückt werden, bis die Zahlen langsam im schwarzen Bereich liegen.

    >Bei dem zweiten Punkt liegt ein riesiges Missverständis vor.
    >Hobbykünstler gehört mir nicht, es ist nur ein Linkpartner.
    >Hat nichts mit meiner Seite zu tun.

    Oh, das müßtest Du aber auf der Startseite irgendwie kennzeichnen, finde ich.

    Schönen Gruss

    Peter
  • hcirdeirF
    Hallo Peter,

    Seriöse Galeristen nehmen 25 bis 40 % des Verkaufpreises, und mein Galerist ist im sehr seriösen Bereich ;-)


    Bei einem Werk (500 - 1000 Euro) würde dies rund 150 - 300 Euro sein.

    Ich kenne keine Galerie, die unter 20% nimmt, und das ist schon Selbstausbeutung.


    Genau.

    Die Miete einer Galerie im Innenstadtbereich liegt bei einem Quadratmeterpreis von 20 bis 50 EUR.


    Die Miete im reellen Leben lässt sich natürlich in keiner Weise mit der Servermiete vergleichen. Galerien haben dann jedoch einen sehr großen Umfang an Kunstwerken - davon verkaufen diese dann auch einige viele...

    Nun, ich denke, JEDER Künstler würde eine "richtige" Galerie einer virtuellen Galerie vorziehen. Ein Bild visuell und haptisch direkt sehen zu können, ist etwas anderes als eine Internetgalerie. Das KANN man nicht vergleichen. Und die Werbung des Galeristen, Faltblätter, Prospekte, Zeitungsanzeigen usw. liegen sicherlich höher als der Netz-Speicherplatz oder das Anmelden in einer Suchmaschine.


    Ich habe auch gesagt: Internet ist ein Zusatz, welcher sich lohnt benutzt zu werden. Es ersetzt keine normale Galerie. Aber wir drehen uns im Kreis...

    Werbekosten sind im Internet nicht gerade wenig. Weiterhin soll es dabei nicht bleiben - es sollen Poster etc. erstellt werden...

    Du, so stehen "Live"-Galeristen aber auch da. Natürlich ist es nicht der SInn der Sache, aber es ist auch nicht der Sinn des Künstlers, daß er seinem Galeristen VORAB(!!!)-Zahlungen inform von Gebühren macht. Mein Galerist bekommt etwas, wenn er eines meiner Bilder verkauft. Falls er nichts verkauft, kriegt er auch nichts. Auch keine Einstellgebühren, oder was immer sich die Leute da so einfallen lassen.


    Vorabzahlung - Währen es, wie bei einem anderen Forumbeitrag, 300 Euro stimme ich dir voll und ganz zu. Wir drehen uns immer noch, aber ich möchte noch einmal betonen: Kunst verkaufen ist schön (ich freue mich, der Künstler freut sich), das Präsentieren, das vorhanden sein, das entdeckt werden von seiten der Besucher ist wichtiger. Das ist die Aufgabe von meiner Homepage. Eine wichtige Aufgabe.

    Oh, das müßtest Du aber auf der Startseite irgendwie kennzeichnen, finde ich.


    Ich habe jetzt "Links" hingeschrieben, anstatt "Interessante Seiten". Macht es vielleicht etwas deutlicher.

    Wie bereits gesagt, wir drehen uns nur noch. Also am besten stop. :)

    Finde es gut, dass ich die Meinung eines Künstlers zu Gesicht bekomme (welche ich auch zustimmen würde, wenn der Zweck meiner Seite nur erkannt werden würde! Hilfe! :) ).

    Friedrich
  • reteP
    Hallo, Friedrich,

    ein letztes noch:


    Finde es gut, dass ich die Meinung eines Künstlers zu Gesicht bekomme (welche ich auch zustimmen würde, wenn der Zweck meiner Seite nur erkannt werden würde! Hilfe! ).


    Ich mach Dir einen Vorschlag: Mach es mir klar!!! :-) :-) :-) Ich verstehe immer noch nicht, was das Wert-Volle (fast 10 Euro pro Monat ;-)) Deiner Seite gegenüber anderen Portalen, Web-Galerien etc. ist :-)

    Schöne Grüsse

    Peter
  • hcirdeirF
    Wirkliche Unterschiede zu anderen Kunstmärkten im Internet:

    1. Keine Werbe-Banner auf allen Seiten (Ruhe, längere Besuchszeiten, Seite wird also nicht über Werbung finanziert) > auf einer privaten Kunsthomepage wird auch keine angezeigt, solange es der Künstler nicht möchte. Auf Artou werden jedoch durch Werbemaßnahmen viel mehr Besucher kommen.

    2. Ständige Erweiterung der Funktionen (Der Künstler muss sich um nichts kümmern, wäre er selber Webmaster, müsste er dem Programmierer, um neue Funktionen zu bekommen, viel Geld hinstecken, Vorschläge werden überings sehr gerne entgegengenommen und auch realisiert (ohne Extrakosten)!)

    3. 200 bis 1000 Bilder maximal für Künstler (Bei wirklich allen anderen Kunstmärkten die ich kenne, darf man vielleicht 50 Bilder einfügen was ich nicht verstehen kann!)

    4. Hohes Niveau (Künstler fühlen sich angespornt etwas zu schreiben über sich und über ihre Kunstwerke, da sie es nicht einfach so umsonst bekommen.)

    5. Die Dienstleistungen (wie das kostenlose Fotografieren von den Kunstwerken, habe es noch nicht gemacht (da noch kein Autrag von Künstlern, aber ich habe mir es genau überlegt))

    6. Übersichtlichkeit (Keine unnötigen Grafiken, gute Lesbarkeit, da, so finde ich, gutes Design)

    Und noch andere Gründe findest du auf der Seite. Gerade die oben aufgeführten Dinge finde ich sehr wichtig. Da mir an den anderen Kunstmärkten solche Dinge fehlten, habe ich alles aufgeschrieben und jetzt schließlich programmiert. Wie gesagt, für Vorschläge bin ich immer offen!

    So, also wenn du jetzt immer noch nicht weißt, was das Wertvolle, der Unterschied zu den so vielen anderen Kunstmärkten ist - Was soll ich machen?!? :?

    Von Anfang an habe ich mir gesagt: Ich werde nicht so eine Homepage erstellen wie die anderen, das hat einfach keinen Sinn. Ich möchte etwas machen, was noch nicht da war - habe mir sehr viele Gedanken gemacht, diskutiert, die guten Dinge aufgeschrieben und schließlich Monatelang programmiert. Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen.

    Darf ich dir auch einen Vorschlag machen? Zeige mir eine Internetseite, welche das gleiche Hauptthema besitzt, welche meinen "neuen" Ideen hinterherkommt und dabei kostenlos bzw. wesentlich günstiger ist.

    Friedrich

    PS: Teile bitte zuvor die 10 Euro durch 2. Ein Webhoster verlangt für einen kleinen Webplatz 2 (meist kein PHP!, also keine Skripte, die Kunstwerke verwalten!) bis 5 Euro. Also kein großer Unterschied mehr... Und der wirbt auch nicht für das Geld!
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    Hi Friedrich, vielleicht noch´n Tipp für Dich:

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  • reteP
    Hallo, Friedrich,

    nur noch mal ganz kurz, dann ist das für mich beendet, da wir uns wirklich im Kreis drehen:

    >1. Keine Werbe-Banner auf allen Seiten (Ruhe, längere
    > Besuchszeiten, Seite wird also nicht über Werbung finanziert)

    Das ist ein Vorteil. Ob dadurch die Besuchszeiten länger werden, ist allerdings erst mal eine unbewiesene Behauptung.

    >2. Ständige Erweiterung der Funktionen (Der Künstler muss sich
    >um nichts kümmern, wäre er selber Webmaster, müsste er dem
    >Programmierer, um neue Funktionen zu bekommen, viel Geld
    >hinstecken, Vorschläge werden überings sehr gerne
    >entgegengenommen und auch realisiert (ohne Extrakosten)!)

    Ich kann nur sagen: Bei den Handys nervt es mich ENORM, daß ständig neue Funktionen. Was sollen die immer "neckischer" werdenden Möglichkeiten? Einfach, schlicht und klar soll es sein, Kunst braucht keinen Schnickschnack.

    >3. 200 bis 1000 Bilder maximal für Künstler (Bei wirklich allen
    >anderen Kunstmärkten die ich kenne, darf man vielleicht 50 Bilder
    >einfügen was ich nicht verstehen kann!)

    Da bist Du aber nicht auf dem Laufenden. Heutzutage geht man davon aus, daß das "Argument der großen Zahl" nicht mehr greift: Die meisten Anbieter reduzieren bewußt auf eine begrenzte Zahl, weil der Besucher 5-10 tolle Bilder, aber keine Massenabfertigung erwartet. Und das weiß ich DEFINITIV, da mein Freund ausgebildeter Webdesigner ist, und das beruflich macht.

    >4. Hohes Niveau (Künstler fühlen sich angespornt etwas zu
    >schreiben über sich und über ihre Kunstwerke, da sie es nicht
    >einfach so umsonst bekommen.)

    Ich kenne kein Portal, in dem der Künstler seinen Text nicht selbst schreiben müßte. Und wenn das sprachliche Niveau des Künstlers nicht "hoch" ist, kann auch Dein Angebot daran nichts ändern.

    >5. Die Dienstleistungen (wie das kostenlose Fotografieren von
    > den Kunstwerken, habe es noch nicht gemacht (da noch kein
    > Autrag von Künstlern, aber ich habe mir es genau überlegt))

    Also, wenn das Fotografieren die einzige Dienstleistung ist...

    >6. Übersichtlichkeit (Keine unnötigen Grafiken, gute Lesbarkeit,
    >da, so finde ich, gutes Design)

    Das ist, sofern es so käme, ein Vorteil.

    Also zwei Vorteile. 10 EUR wert? Mir nicht.

    Schönen Gruss und (das meine ich Ernst) viel Erfolg

    Peter
  • hcirdeirF
    Ich möchte echt nicht stören, nur noch etwas:

    Ständige Erweiterung der Funktionen bedeutet nicht Schnickschnack (so wie bei Handys). Eine sehr gute Erweiterung war zum Beispiel, dass der Künstler nun mehrere Bilder für ein Kunstwerk zeigen kann (von anderen Seiten oder eine Detailansicht eines bestimmten Bereichs). Also garantiert kein Schnickschnack. Die Seite soll weiterhin schlicht bleiben. Das zu diesem Minuspunkt.

    Zu den Zahlen: Dem Künstler sollen alle Möglichkeiten offen stehen. Er soll nicht eingeschrenkt sein, wenn er ein seiner Meinung nach sehr gutes Bild mehr hat, soll er es rein tun, ohne daran denken zu müssen, dass er ja nur 10 Bilder einfügen darf. Und Massenauflauf wird es in Zukunft auch nicht geben, dafür sorgt eine weitere sehr nützliche Erweiterung: Die Beschreibung muss mindestens 200 Zeichen haben, der Künstler macht sich also mehr Gedanken. Das braucht mehr Zeit, ist jedoch auch für den Besucher ein Vorteil und er bleibt länger bei dem einen Kunstwerk. (Siehe meinen Forumbeitrag🔗 )

    Fotografieren ist mit die wohl beste Dienstleistung. Der Künstler muss sich darum nicht kümmern, nicht ums einstellen der Bilder und nicht um die Daten (denn die füge ich, so wie es auf meiner Seite steht, auch ein, soweit sie mir in digitaler Form vorliegen). Zum Fotografieren muss ich zum Künstler - Zeit, welche ich gerne kostenlos hergebe.

    Es waren also wieder Missverständisse vorhande, welche ich unbedingt geklärt haben wollte. Ich kann kein Minus bei meiner Seite finde (außer den monatlichen Betrag, aber das habe ich auch bereits recht oft begründet).

    Friedrich
  • reteP
    Na, da muss ich doch noch mal antworten ;-)

    Du, ich finde auch, daß Dein Angebot keine "Minusse" hat, aber ich sehe halt für mich auch keine "Plusse". Gut, es wäre klasse, wenn meine großformatigen Bilder mal fachmännisch oder fachfraulich fotografiert würden ( bis 30x24 habe ich einen Scanner). ABER: Wer soll die "Nebenkosten" zahlen? Ich weiß nicht, wo Du wohnst, aber dieser Dienstleistungsvorteil besteht doch letztendlich nur auf dem Papier: Sagen wir mal, Du wohnst in Berlin. Ich lebe in Neuss oder Tiefenbach/Opf, je nach Jahreszeit und Stimmung und Möglichkeit. Beides liegt von Berlin mehr als 500 km entfernt. Ich müßte also die Zugfahrt (oder Benzinkosten) für diesen Service zahlen, eine Übernachtung mindestens, Essenskosten. Und anders ist das auch gar nicht möglich, denn Du kannst das ja nicht selbst bezahlen (bist ja nicht die Heilsarmee ;-)) Aber statt der -sagen wir mal- 250 EUR, die für diese Nebenkosten MINDSTENS zu zahlen sind, engagiere ich mir doch hier in Neuss den besten Fotografen, und habe dasselbe für die Hälfte. Verstehst Du, was ich meine. Dein sich -theroretisch- schön anhörender Service zerfällt unter den Fakten. Sobald die Entfernung, sagen wir mal, 200 km übersteigt, ist dieser Service "Fotografieren" null und nichtig! WICHTIG ist er allemal!!! Aber für den Künstler ab einer bestimmten Entfernung, ist er nicht mehr rentabel.

    Schönen Gruss

    Peter
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    Hi Friedrich, ich glaub nicht, dass Dich jemand komplett demoralisieren möchte, aber es ist doch besser, sich jetzt mit den möglichen "Kunden" auseinanderzusetzten, auch wenn sie sperrig sind.

    Dieses Feedback solltest Du nutzen - auch wenn´s nicht gerade Dein Herz erfreut, wo Du jetzt schon so viel Arbeit reingesteckt hast.

    Ich hätte auch noch 2 Anmerkungen :-)

    1.
    Kunst fotografieren ist eine äusserst undankbare Angelegenheit. Ich würde mir das seeeehr gut überlegen, ob ich das anbiete. Da Du fast nie auf optimale Lichtverhältnisse treffen wirst, kann allein die Ausleuchtung und die richtige Lichtfarbe gehörig Aufwand machen. Da müsstest Du schon in eine sehr gute Digitalkamera investieren.

    2.
    Der Punkt "Investition in Werbung" ist mir in seiner Aussage immer noch viel zu schwammig. Du stellst da zwar einiges in den Raum, aber einen nachvollziehbaren Marketingplan kann ich nicht erkennen. Was soll das heissen: "Plakate" drucken? Willst Du die bundesweit an Bäume nageln oder willst Du eine City Light Poster-Kampagne bei der Deutschen Städtereklame buchen?
    Ich würde diesen Punkt eher gar nicht erst erwähnen, wenn dazu nicht konkrete Angaben machen könnte. Auch die Angaben über Besucherzahlen, die aus Suchmaschinenanfragen generiert werden/würden/könnten/sollten, bleiben vorerst nur Spekulation.

    3.
    Nach all Deinen Ausführungen, denke ich, Du solltest Deine Argumentation stärker auf die Serviceleistung "Homepage/Selbstdarstellung für Künstler in einer Out-of-the-box-Umgebung " konzentrieren. Das ist weniger angreifbar und macht Rechtfertigungen unnötig. Rechtfertigungen zur Preiserklärung solltest Du sowieso dringendst unterlassen.

    Good luck!
    Signature
  • hcirdeirF
    2,99 Euro pro Monat für
    Unbegrenzte Sub Domains


    Wieso brauchst du als Künstler Subdomains? Ich auch nicht.

    Unbegrenzter Datentransfer


    Den hast du mit Artou auch (Ich nicht, aber der Künstler und der Besucher)

    1000 MB Webspace


    Wie war das bei Peter? Masse machts nicht mehr? Bei 1000 MB kannst du rund 1000-1500 Kunstwerke vorstellen - hast du so viele?

    Unbgrenzte E-Mails, Web-Mail


    Ein Künstler braucht nur eine und die hat er bereits vor der Anmeldung bei Artou. Ich habe auch nur eine einzige E-Mail-Adresse.

    FTP, Web-FTP


    Braucht der Künstler nicht, da er alles über Artou machen kann. Dafür habe ich extra Skripte geschrieben. Außerdem ist FTP standard heute.

    Passwortschutz


    Auch vorhanden.

    Unbegrenzte MySql Datenbanken


    Ich habe für mein ganzes Projekt nur eine Datenbank mit Tabellen! Ein Künstler braucht garantiert nicht für jedes Werk eine Datenbank, wofür? Ich nicht.

    Frontpage Unterstützung


    Dieses Wort höre ich nicht gerne. :-) Brauch man aber nicht bei Artou.

    Unbegrenzte Benutzer


    Wozu? Ich brauche es doch auch nicht!

    Auch wenn du meinst, dass ich zu diesem Anbieter sollte, damit die Preise auf Artou günstiger werden: Die Seite sieht mir nicht gerade vertrauenswürdig aus. Und ich habe es bereits ein paar mal gesagt: 10-5=5 Euro. Ein Paket kostet also 5 Euro. Das oben genannte Paket gibts für 2 Euro > 3 Euro noch über. Diese verbrauche ich noch für Künstlerwerbung. Was ich schon bisher an Zeit investiert habe, kann man glaube ich nicht mit eins zwei tausender begleichen. Und die Zeit, welche ich für die Kunstwerkfotografie benötige, ist noch gar nicht dabei. Kümmert sich bei dem Anbieter wer um deine Probleme (nicht auf Programmiersprachen bezogen)? Ist in dem Preis, für Webunkundige, der Webdesigner mit bezahlt? Denn der würde noch mal eine Menge verschlingen...

    Friedrich
  • reteP
    Hallo, Friedrich,

    noch etwas GANZ Wichtiges: Meine Einwände sind KEINESFALLS dazu gedacht, Dich mutlos zu machen. Ich spiele hier eher den "typisch skeptischen Künstler", der es aber ernst meint, und der Dich sehr ernst nimmt. Dein allein schon aus Deinen Beiträgen deutlich anzulesendes Engagement finde ich großartig!

    Viele Grüße

    Peter
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    @Friedrich:

    Junge! Das war ein Tipp für DICH: kostengünstiges Serversharing mit allem Drum und Dran...

    Ich hab dort Webspace für MEINE Kunden (http://www.praxishome.de).
    Signature
  • hcirdeirF
    Danke an euch, Brooklyn und Peter! Am Ende ziemlich auseinandergegangen, jedoch habe ich einige viele Dinge nun eingesehen, da die Tipps von Künstler kommen. Ich finde es sehr gut, dass ihr als Künstler mir diese Tipps gibt.

    Folgende Punkte werde ich mir nun noch einmal gründlich überlegen:

    1. Fotografieren der Kunstwerke
    Wird für weit wegwohnende sehr teuer, günstiger bei Fotograf in der Nähe.

    2. Preis nicht rechtfertigen
    Stimmt, macht eigentlich keiner, auch kein Webhoster.

    3. Die Masse
    Überlege, ob die Zahl ganz wegmachen und dem Künstler ganz freien Raum lassen.

    4. Wichtige Aussage:
    Soll nur ein Zusatz zur richtigen Galerie sein, zur Künstlervorstellung, kein Ersatz.

    5. Investition in Werbung
    So weg machen und nur sagen, dass Kunstinteressierte auf die Seite kommen.

    6. Argumente finden
    Für "Homepage/Selbstdarstellung für Künstler"

    (Eine Frage: Was heißt "in einer Out-of-the-box-Umgebung"?)

    Danke noch einmal, dass ihr mich zum Grübeln angeregt habt!

    Friedrich
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    Out of the box:
    Schachtel mit allem drin - einfach auspacken und glücklich werden - beliebte deutsche Analogie: das Rundum-Sorglos-Paket :-)
    Signature
  • paracryl
    paracryl
    Hallo Ihr!

    Wie ich gesehen habe, haben sich ja welche bei artou angemeldet.

    Mich würde nun interessieren, ob da was geht! Ich meine jetzt nicht nur Verkauf von Werken sondern auch z. B. mehr Hits am Tag/Monat oder so was.
    Signature
  • hcirdeirF
    Hallo "Paracryl",

    die Seite ist ja noch relativ neu, also wird da noch nicht alzu viel passiert sein können. Ich optimiere gerade die Seite, sodass in Zukunft einige Besucher mehr erscheinen werden...

    Eine Website braucht Zeit, um sich entwickeln zu können. Nichts geht leider von einem Tag auf den anderen. :(

    Friedrich
  • paracryl
    paracryl
    Hallo Friedrich!

    Is schon klar, hätte ja sein können, dass es besser anläuft als man vorher gedacht hat. Wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg damit!

    Wenn du optimiert hast, gib doch bescheid, werde dann wieder rein schauen.
    Signature
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