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  • Grafik - Anfangen mit Linoleum o.A.

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    kontur Grafik - Anfangen mit Linoleum o.A.
    Hallo zusammen,

    es ist bereits eine Weile her, dass ich in Schule einige Radierungen angefertigt habe, und nun hat mich neulich die Neugier gepackt und ich würde gerne wieder mit traditioneller Grafik anfangen.

    Auf Grund meiner räumlichen Gegebenheiten ( "Studibude" ) dachte ich mir, es wäre fein mit Linoleum anzufangen. Ich dachte auch an Holzschnitte; hatte vor Jahren mal mehrere Skulpturen aus Linde angefertigt und mochte das Arbeiten mit dem Material sehr.

    Nun, das sind die ersten Grundgedanken, aber bei der technischen Umsetzung habe ich dann weitere Probleme:

    1) Welche Farben kann man verwenden (ich denke, in der Schule hatten wir spezielle Druckerfarbe, welche per Rollen oder "Lederstößel" aufgetragen wurden. Gibt es dazu billige oder "selfmade" Alternativen, irgendwas aus Tusche und Öl oder dergleichen?
    2) Welche Möglichkeiten gibt es, wenn man keine professionele Presse zur Verfügung hat?, und wenn nicht, welcher Preisklasse sind solche?
    3) Welches Material (ich erwähnte oben Linoleum und Holz) eignet sich? Ich denke, bei Kupferplatten braucht man definitiv eine Presse, aber wie ist das z.B. bei Holz? Welche Holzarten eignen sich und in welcher Form schafft man jene an (Brett, Block, ausm Baumarkt, vom Schreiner,...?)


    Wäre sehr dankbar für jedliche Tips, Tricks, Meinungen und Erfahrungsberichte,

    k.
  • cobolt
    cobolt
    Frag mal den hier: 🔗
    Vielleicht gibt er Dir n paar Tipps.
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  • ambi_valenzia
    ambi_valenzia
    huhu,

    also für drucke mit linoleum nimmst du am besten linoleumfarbe, die ist auf wasserbasis und auch nicht so teuer. Günstiger jedenfalls als Acryl- oder Ölfarbe. Bei Holzschnitten solltest du dir überlegen, eher mit Farben auf Öl- statt auf Wasserbasis zu drucken, da das Säubern der Druckplatte mit wasser zum Verziehen dieser führen kann, je nachdem, wie stail und groß die platte ist.

    Bei Hochdrucktechniken brauchst du nicht unbedingt eine Druckwalze. Du kannst auch einfach drüberlaufen. Lege die platte unter das papier, auf welches du drucken willst.

    Nimm Lindenpressholzplatten oder Bantubi (oder war es Bantumi). Letzteres ist aber ein Tropenholz und sollte als letztere möglichkeit gewählt werden. hat andere eigenschaften. die platten bekommst du im baumarkt, achte auf unversehrtheit und auf plane beschaffenheit. lagere diese nie stehend, immer flach liegend, evt. beschwerst du diese zusätzlich.

    zum drucken verwende ich eine glasplatte, auf der ich de farbe mittels gummirolle gleichmäßig verteile und dann erst auf die platte aufbringe. das ergibt eine gleichmäßigere verteilung.

    das werkzeug sollte bei holzschnitt qualitativ hochwertiger sein, das billige linolbesteck ist schnell stumpf. mit einem belgischen brocken kannst du auch immer nachschleifen. das werkzeug kostet schon einiges, aber wenn du die richtige auswahl triffst, eine sinnvolle zusammenstellung wählst, lohnt es sich auf jeden fall.
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  • kontur
    kontur
    Danke für die Antwort.

    Habe bisher zwei Linoldrucke ausprobiert. Leider hat das mit drüberlaufen nicht so gut gedruckt, wie ich mir das gewünscht hätte. Mit einem stumpfen Gegenstand von hinten auf die Platte drucken, war ganz okay vom Ergebnis, aber auch nicht das Wahre.
    Wenn dazu jemand noch Tipps hätte, wäre das ne feine Sache.
    Im Weiteren würde ich gerne noch fragen, ob jemand weis, wie lange so Linolplatten haltbar sind (werden die spröde, rissig ect?..und wie schnell) und wie es mit Druckanzahl aussieht...wobei ich glaube, dass bei "Löffeldrucken" nicht wirklich viel kaputt geht.

    k.
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