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  • Kreativität, Ideenlosigkeit und Muse .. wie und woher?

  • Transmitter Kreativität, Ideenlosigkeit und Muse .. wie und woher?
    Hi .. :)

    Es ist evtl. eine merkwürdige Frage oder Aussage, aber:
    Woher bekomme ich gute Ideen?
    Kann ich meine Kreativität steigern?

    Also .. ich würde gerne "bessere" Fotos machen, bin öfter mal auf Ausstellungen, und sehe teilweise so geniale Bilder, auf die Ideen wäre ich nie gekommen - denke ich mir da.

    Habe letztens Bilder gesehen von einem Künstler, der baut Modellszenen auf und fotografiert sie, z.B. einen Kiosk und der steht dann "in" einem Schwimmbad .. das Foto ist so Klasse, das ist so mit das beste, was ich in letzter Zeit gesehen habe.
    Was würde ich darum geben auf so eine Idee zu kommen.

    Natürlich .. nachbauen wäre nicht so das Problem, und auch zum üben evtl. gar nicht schlecht, oder doch?
    Es wurde in Fotografie Foren empfohlen einfach ein Bild "nachzustellen" .. wohl aber mehr aus dem Grund, dass ich dabei die Technik lerne ..
    Mir geht es aber irgendwie im Moment um die Ideen.
    Ich möchte nichts "gewöhnliches" haben und eigentlich auch nichts gewöhnliches aus einer ungewöhnlichen Perspektive, ich würde gerne etwas gestalterisches und schöpferisches mit der Fotografie kombinieren.

    Wie kommt ihr denn in "schweren Zeiten" auf gute Ideen?

    Viele Grüße
    Transmitter
  • imihsas
    hi....
    ist schwierig seine eingefahrenen muster zu durchbrechen, aber durch fantasie und einfach tun...

    überlege dir die ungewöhnlchsten szenerien, themen oder bilder, und versuche die dann umzusetzen... glaub mir es kommt was ganz anderes dabei raus... aber es ist der erste schritt um zu sehen wie kreatives schaffen funkitonieren kann.... halte dich fest an ideen die dich faszinieren... und spinne den gedanken einfach weiter.... wie würde dieses thema aussehen wenn du es machen würdest...

    grundsätzlich war für mich anfangs mal wichtig mich von meinem idealismus zu trennen alles perfekt machen zu müssen... dann ist bei mir nämlich die gefahr sehr gross das das fertige sehr verkrampft und konstruiert wirkt... ..
    also lass dich fallen... mach dir gedankennotizen... überleg dir bilder dazu und versuche die dann auf unkonventionelle weise umzusetzen ... und du wirst staunen wie kreativ du sein kannst...

    viel spass dabei...

    p.s... und vergiss die zeiten in diesem moment... die fliessen so und so in deine arbeit ein, weil dein unterbewusstsein schon geprägt ist...

    lass dich fallen... und spür dich und deine arbeit

    lg
    sashimi
  • El-Meky
    El-Meky
    Ja, Sashimi, da hast du absolut Recht.

    Ich denke auch, dass in der Ruhe ( Kontemplation) , in der Achtsamkeit viel Ideenpotential steckt.

    let it flow! :wink:
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  • Transmitter
    Und wie macht ihr das?

    Ich bin sehr häufig am Rechner ( Job und Hobby technisch .. ) da bin ich dann eher auf meine Arbeit konzentriert.

    Geht ihr dann raus oder irgendwo in einen stillen Raum und denkt nach, oder kommen euch Ideen unter der Dusche oder beim Auto fahren?
  • reteP
    Hallo, Transmitter,

    ich bin ein grottenfauler Mensch und habe mich vor einigen Jahren GEZWUNGEN, täglich einen Spaziergang zu machen. Mittlerweile gehört dieser Spaziergang zu meinem Tagesablauf: Um die Mittagszeit herum gehe ich für eine Stunde an den Rhein, der knapp 300 Meter von meinem Atelier fließt, oder durchs Dorf oder über den Friedhof (o ja!). Ich denke, daß ich mir aus dieser "meditativen Routine" alles hole, was ich zum Malen brauche, ZUZÜGLICH zahlloser Museumsbesuche, denn ein Künstler sollte mit den Augen alles aufsaugen, was sich ihm bietet... ;-)

    Schönen Gruss

    Peter
  • El-Meky
    El-Meky
    Hallo, Transmitter,

    mir hilft, wenn du so direkt fragst, eine halbe Stunde * nenne es Meditation, wenn du willst)

    ich lege mich bequem auf den Rücken - das geht auch im Sitzen-

    und ich sage mir innerlich wiederholt:

    " Ich bin ganz bei mir selbst!.
    Alle meine Gefühle sind BEI MIR SELBST!
    Alle meine Gedanken sind BEI MIR SELBST!

    und dann... sehe ich Bilder wachsen... Ideen kommen... und diese Gedanken und Bilder die dann kommen, lasse ich zu, betrachte sie und gehe mit ihnen...

    also, dass ist meine Art mich zu inspirieren,

    und natürlich auch wie Peter sagt:,regelmässige Nachtspaziergänge habens in sich!!! und gucken , gucken, gucken... °°°°°°°°°°° Ich lecke alles mit meinen Augen ab.

    lg
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  • paracryl
    paracryl
    Mir helfen die Bäume sehr. In aberissenen Ästen sehe ich auf einmal etwas. Wenn ich dann zuhause bin zeichne ich es auf. Dann fällt mir wieder eine alte Skizze ein und ich kombiniere oder verbinde sie miteinander. In dem Augenblick fällt mir wieder etwas ein usw.
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  • stanko
    stanko
    hi
    Ideen zu haben ist recht einfach, finde ich...
    allerdings ist das für mich nicht der richtige Weg, um in meiner Arbeit weiterzukommen...

    Da ist das kontinuierliche Arbeiten viel inspirierender als das *Nach*Denken. Fliesen lassen á la Sashimi gefällt mir, auch die Kontemplation, allerdings nicht als direkte Vorbereitung auf die Arbeit, sondern eher als Sammlung und um meine Kraft zu speisen...

    In den vielen Jahren habe ich aber eines gelernt: Wenn ich keine
    Aufgabe in dem sehe, was ich bildnerisch / künstlerisch tue, ist es besser nichts zu machen. Das heißt, ich habe durch Weglassen, Konzentrieren und Achtsam sein mein Thema gefunden, an dem ich malerisch kontinuierlich weiterarbeite.
    lg stanko
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  • reteP
    Ich finde die bisherigen Antworten unheimlich spannend :-) Letztendlich laßt Ihr "es" fließen, egal ob mit "Vorbereitung" (Meditation, Spaziergang) oder ohne. Das wäre eine Erklärung für mich, warum ich einfach keine Auftragsarbeiten machen will (kann?).

    Schönen Gruss

    Peter
  • Transmitter
    Auftragsarbeiten bei mir wären ja "nur" Fotos von Events oder so .. das geht schon.

    Die Antworten sind sehr gut .. hoffentlich auch hilfreich, ich werde dann echt mal verschiedenes ausprobieren.

    Noch etwas: Kennt ihr das Buch: https://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3874396371/028-2043403-7446934 ?
    Das ist heftig teuer und ich weiß nicht, ob sich sowas rentieren würde?
  • El-Meky
    El-Meky
    nein, das kenn ich nicht.


    fand zum Inspirationstraining dieses Arbeitsbuch sehr schön!

    ich mag lieber direkte Anleitung und Vorschläge, als reine theoretische sachbücher...






    https://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426870231/qid=1091186549/sr=1-1/ref=sr_1_10_1/302-2003546-5748062
    Signature
  • uaetcoc
    hallo,
    als "nicht-kreativer" kann ich dir vieleicht einige eindrücke von aussen vermitteln, da ich sehr viel mit künstlern zu tun habe und somit in die verschiedenen arbeitsweisen einblick geniessen kann. jeder hat seinen eigenen umgang damit - jeder hat irgendeinmal kopiert. mit kopieren meine ich, sich von den ideen andere inspirieren lassen. jeff wall zum beispiel nimmt 90% der idee von gegebenen objekten, sieht sich sie an, und ueberlegt, wie er es gerne anders haette. dann entstehen diese fotografien, die "nur" noch bis zur perfektion "komponiert" werden. ein ganz kleiner, aber um so wichtiger teil.

    ein kuenstler den ich betreue hatte vor jahren einen schweren umfall, seine konzentrationsfähigkeit beruht sich auf max. 3 stunden pro tag. seit diesem zeitpunkt ist sein künstlerisches potential (noch) weiter gewachsen, da er sich jetzt bewusst nur noch auf die kunst konzentrieren kann (muss). - beinahe wie autofahren, man überlegt auch nicht mehr welchen gang man einlegen muss, ist irgendwie automatisch. so funktioniert er jetzt (beinahe) perfekt im alltag.

    ein sehr bekannter amerikanischer künstler sagte mir einmal, er hätte einfach reich geheiratet, seit er keine alltagssorgen mehr bewältigen müsse, hätte die qualitàt seiner kunst extrem zugelegt (finde ich auch).

    dies ist auch ein weg.... ich will hier nicht werten, sonder nur einige ergänzende, eventuell extreme, ergänzungen zu den genannten antworten aufzeigen. der umgang damit ist immer individuell, ich glaube einfach gesehen zu haben, dass eine (zu)bewusste auseinandersetzung damit eher das gegenteil bewirkt.

    das buch kenne ich ein wenig, finde nicht, dass es sinn macht, da es einfach bekannte muster aufzeigt, die eher technischer natur sind. was mir extrem geholfen hat ist das (wesentlich günstigere) buch: brain building von marilyn vos savant und leonore fleischer. weil es mir zu mehr raum verhalf.

    für mich spielt "mein" raum eine endscheidende rolle, ich umgebe mich generell nur mit objekten, die für mich keinen emotionalen wert haben, klingt jetzt extrem hart, ist jedoch nicht so. ich kann mich einfach besser auf einen menschen konzentrieren, wenn ich mich mit ihm in einem neutralen umfeld unterhalte, nicht in einem raum wo jede "nippes" mit einer geschichte auf mich herein bricht. diverse meiner freunde bezeichnen dies als "krass", andere verstehen es und möchten es auch können. ich betrachte mich sicherlich nicht als gefühlstoten menschen, jedoch will ich einfach distanz. so wie der psychologe auch nicht seine patienten mit nach hause nimmt.

    als "doofes" beispiel meine ich z.b. etwa dies: ich habe keine möbel oder gegenstände aus holz, diese haben immer eine geschichte. dafür nehme ich den baum im freien viel intensiver auf.

    für mich war das finden meiner "kreativität" (die sich nicht in kunst äussert) das weglassen von "selbsgebastelten" einflüssen, die dann immer oft den kern der sache verdecken. dies versuche ich nun zum ersten mal schriftlich zu kommunizieren, warum weiss ich eigentlich auch nicht.... vieleicht weil es problemlos geht, einfach nur aus schlichtem, weissen porzellan zu essen, so dass man sämtlich farben des essen intensiv in sich aufnehmen kann, ohne dabei sich rechtfertigen zu müssen.

    gruss, cocteau
  • reteP
    Vielleicht liegt es ja daran, daß ich als älterer Mann das alles etwas skeptischer sehe, aber ich halte von dem Erlernen der Kreativität per Buch recht wenig. Allerdings, Cocteau, ich muß Dir in vielem Recht geben: Die Abnahme des Drucks, seinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen, hebt sicher die Kreativität und ganz besonders "hilfreich" sind schwere Schicksalsschläge. Ich bin in den letzten 10 Jahren dem Totengräber zweimal von der Schaufel gesprungen, und das hat mich in Sachen Kreativität außerordentlich beflügelt.

    Schönen Gruss

    Peter
  • stanko
    stanko
    auch ich freue mich über diesen gehaltvollen Austausch - herzlichen Dank an Alle

    Gruß Stanko

    PS: Habe neue Arbeiten hochgeladen und freue mich über jegliche Kritik [ liegen noch bei Constantin, doch ich denke spätestens am Wochenende sollten sie verfügbar sein
    Signature
  • uaetcoc
    @peter,
    diese buch hat mir geholfen in einer situation der "verwirrung" mich wieder konzentrieren zu können. es hat eigentlich kaum etwas mit kreativität zu schaffen. es baut sich auf, dass es einem zwing, sich zeit zu nehmen. so wie du beschreibst, dass du dich "gezwungen" hast, deine spaziergänge zu machen. nach meiner meinung existiert kreativität nie isoliert (absolut persönliche meinung), es geht um eine komplexe basis. dort geht es nur um dies, ohne zeigefinger, ohne belehrungen, ohne "übermenschen". dises buch war bei "uns" einmal ziemlich der renner, beinahe jeder krative kopf den ich kenne hat es gelesen. vielen künstlern hat es geholfen ihre kreativität besser definieren zu können, sie in den einzelnen facetten wahr zu nehmen und somit einen bewussten umgang damit zu finden. die grenze zwischen genie und wahnsinn liegt ja bekanntlich ziemlich nahe. bei "überbegabten kreativos" endet dies oft in einer depression oder anderen "schwebenden" zuständen. kreativität ist nicht lernbar (sicherlich nicht durch ein buch) - aber man muss (sollte) lernen, sie einigermassen zu ordnen.
    oft hatte ich künstler, die mich morgens um zwei anriefen weil sie wieder in einer sinneskriese steckten - wie setze ich um? wie soll ich überhaupt? - dies habe ich auch! dies hat vermutlich jeder/jede. für mich war es ein erlebniss, als mir einer einmal sagte "weisst du, dann muss ich dich anrufen, dann haust du mir immer (verbal) einen in die fresse! - so habe ich gelernt, was ich darf, kann und wann ich muss. nun geniesse ich als künstler auch wieder das dürfen und können." dies verstehe ich unter "ordnen", und dies förder (wie immer - nach meiner meinung) die krativität ungemein, weil in der umsetzung konzentrierter. egal wie dies zustande kommt, habe jedoch viele künstler zerbrechen gesehen, weil sie sich im meer der kreativität selbst verlohren haben.

    bin übrigens sehr froh, dass du noch von der schaufel gesprungen bist.

    gruss, cocteau
  • reteP
    Hallo, Cocteau,

    ja, vielleicht war das, was ich sagte, etwas vorschnell. Solche Bücher können einen bei der Konzentration vielleicht helfen. Meine Ablehnung galt rein solchen Bücher wie "Kreativ wie nie in 24 Stunden..." ;-) Aber ohne Frage ist Kreativität eine Sache, die das ENDergebnis von vielen Prozessen ist, die in einem Menschen ablaufen.

    >kreativität ist nicht lernbar (sicherlich nicht durch ein buch) - aber
    >man muss (sollte) lernen, sie einigermassen zu ordnen.

    Ja, das ist eine gute und sicherlich richtige Aussage.

    Bist Du eigentlich Agent oder Kunstmanager oder Psychologe für Künstler ;-)

    >bin übrigens sehr froh, dass du noch von der schaufel
    >gesprungen bist.

    Danke. Ich auch :-)

    Schönen Gruss

    Peter
  • uaetcoc
    hallo peter, nenne es eigentlich gerne kunstvermittler, grundlegend bin ich restaurator, aus dem kunsthandel stammend. gruss, cocteau
  • reteP
    Danke, Cocteau. Na, da hast Du aber Dein Licht unter den Scheffel gestellt, als Du irgendwo im Forum schriebst, Du seiest kein Kreativer. Ich finde, Restaurationen sind etwas SEHR kreatives, auch wenn man die eigene Kreativität quasi dem Ur-Kreativen "leiht".

    Dir und allen hier einen schönen Abend

    Peter
  • imihsas
    hi ihr lieben...
    wirklich eine wahnsinnig interessante diskussion hier.... bin beeindruckt von den verschieden möglichkeiten mit seiner kreativität umzugehen.... mir war gar nie bewusst das ordnet.... hm... bin mir auch nicht sicher ob ich sie ordne.... mir passiert sie einfach.... oft in den unmöglichsten situationen... beim autofahren, nach dem aufstehen, beim einschlafen.... ( beim SEX!!! ich hasse es wenn das passiert!)... bei der arbeit... bei austellungsbesuchen, auf der strasse, am klo.... sie kommen die ideen, reifen dann ein wenig, und wenn sie sich bis zur nächsten arbeitssession gehalten haben.... plaaaaatttttttssssssssccccccccccccchhhh.... gehts los...

    manchmal aber auch nur ganz spontan...die-. weisse leinwand... shit was nun.... achja..... und los...- mehtode

    selten, aber hin und wieder doch gibt es sogar ideen die jahre in meinem kopf herumschwirren und reifen, seltsamerweise reizen mich die aber am wenigsten sie umzusetzen , vielleicht auch deshalb weil sie irgendwie lauwarm und nicht mehr aktuell für mich sind.... da warte ich vielleicht auch auf einen extra kick....

    aufschreiben tu ich mir aber selten was... eine zeitlang hab ich ideenbücher geführt, hab ich mir aber bald wieder abgewöhnt, weil durch die niederschrift ist oft die spontanität verlorengegangen, und das ganze wurde zu konstruiert..

    bin sicherlich aber jemand der spontan, grosszügig und flott arbeitet.... hasse es mich mit details rumzuschlagen, überlegen zu müssen wie etwas naturalistisch dargestellt gut rüberkommt... hab aber gottseidank in den letztenjahren zwangsweise durch jobs gelernt genauer zu arbeiten, was die qualität bei einigen arbeiten erfordert...

    so genug geschwafelt...
    gute nacht bis bald
    sashimi
  • johanna
    johanna
    Sehr spannende Diskussion!
    Sie regt zum Nachdenken über das eigene Ideensammeln nach. Technik und eigene momentane Verfassung spielen da ja auch eine nicht unbedeutende Rolle. Meine Wortbilder zum Beispiel entstehen meist in drei Phasen. Da ist 1. der "Klick" :) Irgend ein Wort, ein Satz in einem Gespräch oder einem Text. Es "verfolgt" mich, lässt mich nicht mehrt los. In der 2. Phase trage ich die Idee mit mir herum, oft Tage - manchmal wochenlang, spiele gedanklich damit, sehe neue Inhalte, es entstehen Formen, das Wort oder der Satz wird zum Bild. Und eiens Tages weiss ich, dass ich soweit bin, dass es nun Sinn macht, Papier und Stifte hervorzunehmen. In dieser 3. Etappe kann ich nun ernten. Jedesmal ein beglückendes Gefühl! Und sehr häufig ergibt sich dann aus der Grundidee eine weitere und noch eine.... aber das kennt ihr ja sicher auch: Man beginnt mit Variationen zu spielen...will in einem weiteren Bild hier die Form optimieren, dort die Farbe austauschen etc..
    Dieser beschriebene Ablauf ist typisch für meine Wortbilder, die ich mit Farbstiften zeichne. Wenn ich zum Pinsel greife - und gerade bin ich daran, nach 13 Jahren wieder einen Versuch zu wagen - dann arbeite ich spontaner, dann lasse ich mich von mir selber überraschen:-)

    Ich wünsche euch allen ein fantasieanregendes Wochenende!

    Johanna
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