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Blätter, Herbst, Fotografie,

HerbstBlattPlatt

TitleHerbstplatt
Year, Location2009/ NRW
Price Purchase
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Info750 7 3 3 by 6 - 2 Votes
  • 7 Comments Sign in to leave a comment.
  • A-Hatter
    A-Hatter
    Dank dir Matta!
  • Gast , 1
    Wunderschön. ich bin berührt. Das Blatt hatte noch ein schönes Leben ehe es zerfiel. Vielen Dank :-)
  • A-Hatter
    A-Hatter
    Ich und nix mehr dazu erzählen????
    Nun ja, ich habe mich gescheut die Geschichte zu diesem Bild einzustellen. Sie ist etwas kurz und geht so:

    Blatt am Baum: "Bibber Bibber."
    Wind: "Huhu Weh Weh".
    Stengel: "Knax."
    (Blatt fällt.)
    Blatt: "AAAhhhhhhh."
    B57: "Asphalt!"
    LKW: "Brumm Brumm!"
    (Blatt platt und de-press-iv.)

    Gut ich hätte die Geschichte hi und da noch etwas ausschmücken können, egal was soll's.

    Nu, ja, aber eigentlich kann ich das Herbstblatt so nicht enden lassen.
    Es muss eine anderes Ende für dieses Herbstblatt her.

    Mal seh’n, … vielleicht so:

    Das Blatt fliegt seinem sicheren Tod entgegen.
    (Oh, Gott schlechte Voraussetzungen für ein Happyend, oder? Da hilft nix, da muss Action her! Also …)

    Kurz bevor das Blatt den Boden und den sichern Tod erreicht, kommt ein kleines schwarzes Männlein daher, nimmt Anlauf und springt auf das Blatt als wäre es ein Skateboard.

    Der kräftige Schwung des Männleins und günstige Aufwinde tun ihr Bestes und schon bald segelt das Herbstblatt mit Besatzung gen Himmel.

    Und immer höher und höher und höher geht’s. Das Männlein ist ganz entzückt und trällert das alt bekannte Fliegerlied:

    Vom Nordpol bis zum Südpol
    Ist’s nur ein Katzensprung
    Wir fliegen die Strecke
    Bei jeder Witterung
    Wir warten nicht, wir starten,
    Was immer auch geschieht.
    Durch Wind und Wetter
    Dringt das Fliegerlied.

    Flieger, grüß mir die Sonne,
    Grüß mir die Sterne-
    Und grüß mir den Mond.
    Dein Leben,
    Das ist ein Schweben
    Durch die Ferne-
    Die keiner bewohnt.

    Und das ehemals depressive Herbstblatt spürt die Lebenslust, den Lebensdrang und bemüht sich dem Aufwind bestmöglich aerodynamisch zu begegnen. Und so geht’s weiter. Durch die Troposphäre, die Stratosphäre, die Mesosphäre, die Thermosphäre und schließlich durch die Exosphäre und raus ins Weltall.

    “Das hättest du nicht gedacht, oder?” schreit das Männlein.

    Das Blatt guckt ganz befreit zurück zur Erde und flüstert:

    “Nein, das hätte ich nie gedacht”

    Und so steigen sie weiter und weiter durch den luftleeren Raum, den Sternen entgegen.

    Dem Mann im Mond sagen sie Hallo und auch all den Planeten und allen anderen Brüdern und Schwestern der Erde. Viel, viel später landen sie auf einem Planeten, der eine Sonne umkreist die nicht mehr zu unserer Milchweggalaxie gehört.

    Das Blatt, erschöpft von der langen Reise, legt sich auf die fremde Erde … und zerfällt zu Humus. Das schwarze Männlein holt ein Samenkorn aus einer seiner dunklen Taschen und steckt es in die Mitte der irdischen Blatterde.

    Das Samenkorn keimt und beginnt zu sprießen und wächst zu einem gewaltigen Baum heran. Das Männlein schaut, den Kopf in den Nacken gelegt, in das gewaltige Blätterdach.

    Von ganz fern oben flüstert ein Blatt “Gibt es hier Herbst?”

    “Nein!” sagt das Männlein. “Hier gibt es keinen Herbst!”
  • Gast , 1
    A-Hatter will wohl nix mehr dazu erzählen. Dabei lieb ich doch Geschichten so sehr.
    *schnüff
  • Gast , 1
    Und das andere?
  • Roderich
    Roderich
    ja...und der schoko?
  • Gast , 1
    Und wo ist die Geschichte?

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