KunstNet uses Cookies. Details.
Digital, Digitale kunst,

KunstDigital

Titleo.T.
Material, Techniquezeichnung mit photoshop bearbeitet
Tags
Categories
Info1038 46 2 by 6 - 1 Vote
  • 46 Comments Sign in to leave a comment.
  • relleum_c
    hey, das hab ich noch nie gesehen. das schubs ich mal.
  • apogaeum
    apogaeum
    na, aber paola, von irgendwas muss ich ja leben. Oder glaubst Du, aus mir kann noch was werden? Schau mal vorbei bei mir:

    Röhrender Hirsch
  • saxarba
    ach so,dann wirds ja vielleicht mal eine g felix
  • paola
    paola
    apogäum und perigäum - der name ist keine eigenkreation

    @ abraxas
    lass das mit dem mißverständlich spassig gemeinten nicht apo
    hören - der kommt gleich mit thomas mann. :)
    (hier setze ich vorsichtshalber ein icon)
  • apogaeum
    apogaeum
    nein. ABSOLUTE EIGENKREATION...

    na schau mal im wikipedia vorbei...

    Gruß A
  • saxarba
    apo:ist das eine literarische figur dein name:
  • apogaeum
    apogaeum
    >>da hast du recht paola ,das ist nicht jedermanns art zu arbeit,es war auch mehr spassig gemeint<<<

    Auf manche Leute ist noch verlass. Sie verhunsen einem die Ausführungen, bevor man selbst dazu gekommen ist...

    Das lobe ich mir und nenne es UNBESTIMMTHEITSLÜCKE...
  • saxarba
    da hast du recht paola ,das ist nicht jedermanns art zu arbeiten,es war auch mehr spassig gemeint
  • apogaeum
    apogaeum
    Nein, ich bin ein realaccount..,
  • paola
    paola
    sag mal - bist du ein fakeaccount?
  • paola
    paola
    an Gutachten
  • apogaeum
    apogaeum
    @paola: Ich schon. Ich sitze an Gutachten viele Stunden, bis sie sprachlich vollkommen unmissverständlich sind...

    ...und ich sehe, dass viele Gutachten in ihren Ausführungen unklar bleiben, weil sie an enscheidenden Stellen oft sprachlich unscharf sind...

    ...und kommunikative Klarheit ist das NONPLUSULTRA der KUNSt weil Kunst eine Form der Kommunikation immer ist...
  • apogaeum
    apogaeum
    @alle: Die Roten Punkte werden gesetzt, wenn ich finde, dass der Beitrag NICHT HILFREICH gewesen ist. Der rote Punkt bedeutet nicht: ich stimme dem Inhalt des Beitrages nicht zu...

    Was ist mit eurer Kommunikation...?

    ... sie funktioniert irgendwie nicht!

    Auch wenn ich einem Artikel nicht zustimmme, so kann ich ihn trotzdem noch hilfreich finden... Da ist ein UNTERSCHIED...

    Und ich galube nicht, dass meine Beiträgre "nicht hilfreich" sind... Oder???

    Das war sicher ein HIFREÌCHER Beitrag.

    Gruß A
  • paola
    paola
    also ich finde langes feilen - egal ob in der bildenden kunst oder literatur - nicht unbedingt der sache dienlich
  • apogaeum
    apogaeum
    Natürlich, Spielraum, ja. Aber es kommt nicht rüber für mich, dieser Spielraum, deswegen spricht es mich weniger an als das Bild mit dem dicken JOJO-Mädchen...

    Natürlich kann auch das JOJO mehr als nur ein Symbol für Kindheit sein, aber die Asoziation ist nun mal vor allem die Kindheit...

    In unserer schnelllebigen Zeit haben wir eine Kommunikation, die -ohne dass Inhalt und die Art der Kommunikatión platt sein müssen- klar rüberkommen muss.
    Das Unterscheidet Thomas Mann von einem Internet-Chat: Die Ironie kommt zum Beispiel klar rüber und braucht keine IKONS... Aber Thomas Mann hat an allen seinen Sätzen gefeilt, bis sie nicht nur schön, sondern auch klar und unmissverständlich waren und trotzdem Unbestimmtheit transportierten,... darin besteht die Kunst.
  • paola
    paola
    @ apogaeum

    das habe ich jetzt getan.
    zeigt der kommentar von h_klein denn nicht, daß das bild
    durchaus noch spielraum läßt?
    das jojo jetzt in bezug auf h_klein als symbol für die kindheit zu bezeichnen finde ich nun etwas sehr weit hergeholt - abwegig - und von h_klein so auch glaube ich nicht beabsichtigt

    soviel zum thema klischeedenken
  • apogaeum
    apogaeum
    @paola, geh noch mal auf mienen Eintrag von 21.19 Uhr, da habe ich einen NAchtrag gemacht..
  • paola
    paola
    ja H_Klein, so kann das enden...
  • trebeM
    apogaeum [heute um 20:53]"Ich kann, wenn ich mich in einen Menschen einfühlen will, auch nicht immer auf MEINEN Weltbezug zurückgreifen."

    nana, herr apö. SOOOO dämlich bin ich nun wirklich nicht.

    es geht nicht um MEINEN weltbezug - ich halte nix von bildern, die sich lediglich auf die "subjektivitäten" zurückziehen. klar müssen sie kommunikativ sein - ausser ich male für mich, um einen besseren stuhlgang zu erreichen ...

    ... ich glaub, es geht eher um ihren kunst-bezug :-)))

    *fortsetzung folgt, muss spülen*
  • apogaeum
    apogaeum
    die linke Hand mit der -für meine Augen- DEMONSTRATIVEN Geste ... scheint für mich mehr Ausdruck eines Affektes...´scheint eine Kommunikative Funktion denn eine willkürmotorische/handlungsbezogene Funktion zu haben. Der Affekt scheint sich allerdings in dem Gesicht des Kindes mit dem nach vorn geschobenen Unterkiefer und den runtergezogenen Mundwinkeln abzubilden...

    Aber dem Sinn dieser Geste irgendwie nachspüren zu wollen, habe ich gar nicht das Bedürfnis, weil es erklärt sich von selbst: das Arme Kind hat ein Holzbein... Und die Geste ist mehr demonstrativ, hat eine kommunikative Funktion...da finde ich nichts Verborgenes, Heimliches, das für mich wichtig wäre, tiefer zu ergründen...

    Wenn die Geste aber -wie h_klein sagt- das AUSDERHANDGEGEBENHABEN eines JOJOS als Symbol für Kindheit... na das finde sich schon etwas konstruiert und vielleicht auch platt... aber vor allem auch wenig nachvollziehbar... und wenig aus dem Bild erkennbar...
  • nielK_H
    der befehl, die linke hand wieder zu schlieszen, da sie den jojo nicht mehr zu halten hat, ist noch nicht ganz durchgedrungen … phantom-jojo …
  • nielK_H
    vorher.

    o.T.

    nachher.
    das sogenannte jojobein
  • apogaeum
    apogaeum
    Nein, keineswegs. Ich kann, wenn ich mich in einen Menschen einfühlen will, auch nicht immer auf MEINEN Weltbezug zurückgreifen. Aber ich suche nach einer gewissen Kohärenz. Es muss irgendwie in sich stimmig sein. Wenn h_klein einen Winkel zwischen Steinwänden photographiert und dazwischen einen Mann, der sich mit hochgekrämpelten Ärmeln an eine völlig undurchschaubare Maschiene oder gerät lehnt, verstehe ich gar nichts. Dann suche ich nach Hinweisen und es gibt einen Bewustseinsstrom: ok, schwarzer Pullover, randlose Brille mit schwarzem Bügel oben, sagt mir was, Intellektueller,..., was will die Maschiene? Eigene Creation... Spinner..., nee auch nicht, guckt zu freundlich, oder vielleicht gerade deswegen Spinner? So geht der Stream of consiousness... Und dann kommen Asoziátionen... Elektra, Agamemnosn und Goethe: "zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag.... und so. Aber da entwickelt sich was...weil das Bild viele Freiräume lässt und viele Anregungen gibt und andererseits trotzdem eine kohärente rote Linie durchhält. Und diese Linie macht das Bild glaubhaft, auch wenn ich noch nicht unbedingt alles auch verstehe. Aber in dem obigen Bild gibt es viele Details, die letztlich keine Geschichte erzählen, ...andererseits -wie unten schon beschrieben- Gegensätze in einer Art kombiniert, die es zum Klischeee doch macht...oder zumindest den Verdacht des Klischees bei mir auslöst...
  • paola
    paola
    "wer träume hat, darf nicht schlafen" - diese vorlesung würde ich sofort besuchen
  • trebeM
    "du bewertest bilder danach, ob sie glaubhaft sind?"

    ich glaub das triffts: ihr kunstverständnis geht dahin, herr apö, dass du einen direkten "weltbezug" der kunst forderst? ist legitim, für mich aber nur EINE möglichkeit.
  • apogaeum
    apogaeum
    @Mebert: Das, was Du ansprichst nannte Gevatter P "Unbestimmtheitslücke:" Ok, gebongt. Aber ein Holzbein, dass aussieht wie ein Holzbein in Afgahnistan erhebt für mich einen "Anspruch:" Wenn ich meinem Referat in der Uni zum Thema "Schlafstörung" das Zitat: "Wer Träume hat, darf nicht schlafen" vorranstelle, ist das nicht gerade geschickt. Der Hörer, Konsument, fragt dann: hat er dieses "Versprechen", dass ich mit dem Vorranstellen diese Zitates -insgeheim- mache, eingelöst.
  • eifachfilm
    eifachfilm
    und wie lebt sie weiter mit dem klotz am bein
  • eifachfilm
    eifachfilm
    hmm für mich stellt sich mehr die frage wer hat ihr das angetan ..
  • trebeM
    >> Da waren gegensätze: Kind und Weib. Aber die Zusammenführung hat ein Bild gebracht, das glaubhaft war.<<

    ich vermute anders: zwischen kind und weib entsteht eine welt, die "verständlich" schein - und sind weniger gegensätze als zwei seiten einer medallie. dazwischen spielt sich eine uns vetraute, zeitlich dimensionierte und gedanklich als geschichte erlebbare szenerie ab.

    zwischen "holzhammerbein" und mädel passieren andere dinge, die nicht so leicht fassbar sind. insofern ist grade das bild weiter vom klischee entfernt als das mädel mit dem jojo (was für mich eine relativ deutliche pupertäts-thematik hat.)
  • apogaeum
    apogaeum
    ja schon. Ich finde es notwendig, dass ein Bild eine für mich nachvollziehbare Kohärenz hat, weil: Kunst hat zu tun mit Kommunikation. Die gelingt nur dann, wenn auch Kohärenz da ist.Das heißt nicht, dass es auch eine Form der Kommunikationsverweigerung gibt, die wieder Kunst sein kann. Und: Kommunikation bewerte ich immer -ob ich will oder nicht- nach der Glaubhaftigkeit. Wenn Merkel nicht glaubhaft kommuniziert, dann wird sie abgewählt.
  • paola
    paola
    du bewertest bilder danach, ob sie glaubhaft sind?
  • apogaeum
    apogaeum
    @mebert: Ich sehe das genauso wie du, nur suche ich natürlich schon nach einer psychischen oder seelischen Verbindung zwischen Gegensätzen. Das Bild von Paola: Mädchen mit Brüsten wie ein Vollweib und JoJO und Ringelstrumpf zum Beispiel hat das gebracht. Da waren gegensätze: Kind und Weib. Aber die Zusammenführung hat ein Bild gebracht, das glaubhaft war, nämlich "Pubertät haben und sich kindlich verhalten müssen, und nicht wissen ob noch dürfen, und eventuell damit auch aufreitzend wirken und damit Mutter hysterisch machen und so...
  • apogaeum
    apogaeum
    Uninteressant finde ich undurchschaubare Gegensätze nicht, im Gegenteil: siehe die Bilder von H_Klein und siehe auch das Bild von Dir mit dem Mädchen mit dem JOJO. Das waren Gegensätze, aber die haben ein stimmiges Bild gebracht, das voll einfühlbar war. Bei diesem Bild oben kann ich die Gegensätze nicht zu einem stimmigen Bild zusammenbringen, vielleicht deswegen, das ich es als klischeehaft empfinde... Klischees bringen oft auch gegensätze zusammen, ohne dass es ein stimmiges Bild gibt z.B. der Weihnachtnickolaus mit dem Kindchenschema und der Rute... oder das Jesuskind, dass versonnen das Kreuz anschaut... oder die MAria mit dem neugeborenen Jesuskind und dem leidenden Gesicht der Pieta...
  • trebeM
    apö, ja ok, aber eben diese ironie, die sie durch nutzung von verständlicheren klischees erreichen wollen, finde ich zu platt. durch das sich bewegen ZWISCHEN den klischees bekommt das bild eine poesie - wie cobolt mit amelie schon andeutete.
    die ist weniger durch blosse sinn-differenzen rationalisierbar (wie dieses klischee-ironie-spiel) und auflösbar. da hat das bild eben NICHT diese "aussage", die sie suchen. und das erst macht das bild für mich interessant.

    was lustig ist am bild: sie suchen den holzhammer und finden ihn als bein.
  • paola
    paola
    deine ausführungen habe ich bereits beim ersten mal verstanden.
    solche undurchschaubaren gegensätze können doch auch
    nicht uninteressant sein - oda?
    übrigens habe ich ein solches holzbein noch nicht gesehen
  • apogaeum
    apogaeum
    Nein, ich glaube, mit Übertreibung der Mitleidsmache durch Süße und Infantilität des Mädches -die ja schon durch Blondheit und den Ringelstrumpf angedeutet wird- bekomme ich mehr Ironie. Und wenn ich jetzt ein so primitives Holzbein habe, das an die echten in Afgahnistan erinnert, und das Kind ist verwöhnt, ist es nicht so recht glaubhaft. Auch das kaputte T-Shirtund der Rock passen nicht zusammen. Da muss man sich entscheiden, welche Masche man fährt und die durchhalten, damit die Sprache klar wird und dann auch Ironie möglich wird...
  • paola
    paola
    @ abraxas: diese art überlass ich lieber dir
  • trebeM
    herr apö, dann waren ihre vorschläge also ironisch gemeint - ok.

    mein vorschlag, da sie holzhammerironie suchen: gucken sie sich mal das holzbein an - das soll jetzt aber keine kritik an dem bild sein - ich seh keine holzhammerironie trotz holzhammerbein.

    edit: herr apö, sie widersprechen sich: einerseits finden sie es klischeehaft, andererseits unverständlich?
  • apogaeum
    apogaeum
    Liebe Paola,
    Vielleicht erklärst Du mir, was Du hast mit dem Bild aussagen wollen. Für mich sind Deine bisherigen Bilder, die ich von Dir gesehen habe, für mich viel verständlicher als dieses hier...

    Vielleicht liegt es ja an meinen Sehgewohnheiten...
  • saxarba
    mei tipp:sau da mal ordentlich drüber mit farbe
  • paola
    paola
    boah
  • apogaeum
    apogaeum
    >>wenn man apogäums vorschläge berücksichtigen würde, geriete das bild zu einer platten mitleids-illu(-sion/-stration).<<

    ich empfinde es schon jetzt so -ohne meine Vorschläge.

    PS: Übersetzung: Für mich kommt da zu wenig Ironie rüber.
  • cobolt
    cobolt
    Kennt jemand den steppenden Ol' Man mit dem Holzbein aus der Fabelhaften Welt der Amélie? Das ist die korrekte Antwort auf s.o. :o)
  • trebeM
    wenn man apogäums vorschläge berücksichtigen würde, geriete das bild zu einer platten mitleids-illu(-sion/-stration).

    herr apöpö, strengen sie sich gefälligst mehr an.
  • paola
    paola
    danke für deinen ausführlichen kommentar.
    mein ziel war aber keinesfalls mitleid oder schockiertheit
    zu erzeugen.
  • apogaeum
    apogaeum
    Das Mädchen bräuchte mehr Süße und Infantilität, um Mitleid und Schockiertheit zu evozieren. Der Strumpf und die Schmuddeligkeit des T-Shirts passen nicht zur Eleganz des Rockes. Und die Primitivität der Prothese ist mit Blick auf die Erstweltlichkeit und Verwöhntheit des Mädchens nicht glaubhaft und wirkt deswegen aufgesetzt. Auch das T-Shirt mit seinem Loch ist unglaubhaft, weil es in der Farbgebung zu sehr an die Kleidung der gepflegten Kinder in unserem Land erinnert. Eine mögliche Idee des Bildes (z.B.: was würdet ihr sagen, wenn Euren Kindern die Beine weggesprengt werden würden, beispielsweise mit Tretminen?) lässt sich trotzdem "denken" ...

    In der Hoffnung, eine hilfreiche Kritik abgegeben zu haben
    verbleibe ich

    mit freundlichen Grüßen

    A