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Figural, Indianer, Digital, Häuptling, Wilder, Westen

FiguralIndianerKunstDigital

  • Uploaded by wendelin

    Der indianische Name lautet Apuyotoksi, was ins Englische übersetzt etwa "Light Coloured Kidney" bedeutet. Die Herkunft seines Namens kenne ich nicht, könnte aber mit der Hautfarbe zu tun haben.

    Vorlage für diese Zeichnung war ein Foto von Ed Curtis aus dem Jahre 1910: 🔗

    Gemalt mit Corel Photopaint.

TitleYellow Kidney
Year, Location2005
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Info1856 5
  • 5 Comments Sign in to leave a comment.
  • ilerb
    Danke für deine Antwort Wendelin,

    ich kann einiges was du schreibst gut nachvollziehen. Das Konzentriertsein, Interesse_esse - mittendrinnen sein in der Form, Linie Farbe usw. usf. empfinde ich vielleicht gar nicht so anders als du; auch ohne Pinsel und Stift in der Hand bin ich da oft mehr als meiner Umgebung lieb ist;-) drinnen.
    Und es ist weniger Langeweile, sondern eher Starrheit, die ich beim Malen oder Betrachten von Fotorealistischen Bildern stark fühle. Ein Eingeengtsein. In der vorgegebenen Form die Linien usw. zwar spüren und nachempfinden, aber genauso wiedergeben versuchen oder wiedergegeben bekommen.
    Das Vorgegebene. Wiederholen. Auf versucht die gleiche Weise. Grenzen. Hier empfinde ich Enge und wenig bis keinen Raum zum Weiten.

    Zwang ist das Malen für mich - leider - nicht ;-) Ich würde mich gerne mehr zwingen. Das Kunstnetz hab ich gefunden, als mich selbst in den Hinterntreter;-). Es verstreichen oft Tage und auch Wochen wo ich nichts tue.
    Und bei einigen meiner Bilder, keimt sich in einem Zeitraum von Tagen, manchmal sogar Jahren das innere Bild zusammen, bevor ichs ausspucke. Das Auswerfen ist bei diesen Bildern oft spontan, die Fahrt dahin dauerte meiner Natur gemäß mehr oder weniger lang.

    Viele liebe Grüße
    Breli
  • wendelin
    wendelin
    @breli
    Nein, ich habe nicht das Gefühl ausbrechen zu müssen. Ganz im Gegenteil, für mich ist Malen sehr therapeutisch, wo ich mich hineinflüchten kann. Ich werde bald 40 und Zeichnen/Malen war immer schon ein Teil meiner Persönlichkeit, wobei ich auf angenehmste Weise zur Ruhe komme und Vieles verarbeite. Ich denke, was wir beide gemeinsam haben, ist der "Zwang" zu malen, den man wohl nicht mehr als Hobby bezeichnen kann, sondern als Leidenschaft oder gar Sucht. Was uns aber unterscheidet ist, denke ich, daß Du sehr impulsiv, emotional und spontan bist, während ich analytisch vorgehe. Ich genieße es, z.B. Texturen möglichst naturgetreu wiederzugeben. Dazu sehe ich mir die Vorlage ganz genau an, bevor ich anfange zu malen, um rauszufinden, aus welcher Art Linien, die jeweilige Textur besteht (und es sind immer nur Linien - in spezifischer Anordnung und Größe). Zudem lasse ich häufig Erfahrungen, die ich im alltäglichen Leben mache bei meinen Bildern mit einfließen. Ich beobachte sehr gerne, wie unterschiedliche Oberflächen Licht wiedergeben. Ich ertappe mich ständig dabei, z.B. auch wenn ich fernsehe und dabei realisiere, welche Farbe allein die Kleidung der Akteure auf die Gesichtshaut widerspiegelt usw.
    Daß diese genaue Arbeit nach einer Vorlage für einen Menschen wie Dich langweilig sein muß, kann ich sehr gut nachvollziehen und akzeptiere es voll. Ich bin niemand, der mit ein paar Strichen seinen momentanen seelischen Zustand wiedergeben kann oder will. Dabei kann ich abstrakter Malerei sehr viel abgewinnen - einer meiner Lieblingsmaler ist Alfred Gockel. Aber mein Gebiet ist ein anderes. ;-)

    @pooboo
    sehr gewagte Behauptung, aber Dein Glaube ist leider falsch. ;-)
    Du brauchst nicht das Internet nach den Fotos abzusuchen, denn ich setze den Link dazu ja selber, wenn ich einen habe. Und die Fotos von Ed Curtis und seine Bücher sind weltberühmt. Er hat ganz entscheidend das Bild der Indianer, das wir heutzutage von ihnen haben, mitgeprägt. Ich finde sein Lebenswerk jedenfalls faszinierend.
  • edamoN
    das ist wieder echt gut geworden!!!
  • ooboop
    breli, die sind nicht gemalt, das sind fotos, glaube ich, nur farblich mit software bearbeitet, ich hoffe das stimmt, denn ich habe die vorlagen nachgeguckt, die schwimmen im www


    lg
    renata
  • ilerb
    Hallo Wendelin,
    ich bin kein sonderlicher Fan von fotorealistischem Malen. Es selbst tun. Unabhängig ob ich es nun kann oder nicht.
    Weil ich mich eingezwängt fühle, Linien und Formen sind vorgegeben, ich glaube, ich kann mich dann nur drinnen bewegen. Und da muss ich ausbrechen. Atmen.
    Mich würde interessieren, wenn du antworten magst, hast du nicht manchmal das Gefühl, jetzt anders, hinaus, weg von der Vorlage?