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  • robolotion
    robolotion
    Amateurfotografie muss nicht zwangsläufig wie solche aussehen und interessiert auch keinen weiter, es sei denn, das Motiv macht was her. Das hier ist ganz nett, aber leider auch 08/15. Rosen werden millionenfach abgelichtet, und da muss das Bild schon top sein, um nicht zu langweilen.

    Konkret: Bildaufteilung – Blüte entweder bewusst anschneiden oder genau ins Zentrum setzen. Das Foto ist flau, hat zu wenig Kontrast. Die Wassertropfen machen in diesem Fall das Motiv interessant, sind aber zu wenige, d. h. hier könnte man mit einer Wassersprühflasche nachhelfen. Das Licht ist zu diffus: Die Blütenblätter könnten durch härtere Schatten stärker differenziert werden, die Tropfen könnten mehr glitzern, d. h. andere Tageszeit, anderes Wetter nutzen oder Blitz bzw. Reflektor verwenden. Der Schärfebereich könnte deutlicher definiert sein (von Hand scharf stellen, nicht Autofokus benutzen.). Der Hintergrund säuft ab, könnte etwas heller und farbiger sein. Um aus diesem blassen Schnappschuss eine halbwegs brauchbare Fotografie zu machen, müsste die Belichtung mit einem Bildbearbeitungsprogramm massiv nachbearbeitet werden.

    Anerkennung auf Kunstplattformen finden vor allem sehr gute oder gar außergewöhnliche Arbeiten, die wenigstens minimalen künstlerischen Anforderungen genügen. Alles andere wird kaum beachtet, im schlimmsten Fall sogar verrissen.