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Fotografie, Vileda, Glitzi, Topfreiniger, Abstrakt, Zukunft

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  • Uploaded by apogaeum

    Metallgazellen warf das Rinderkind
    In die dunklen Augenwellen
    Der im Blütenblei liegenden
    Leibenden Mutterkuh.

    Quecksilberamöben können Schnecke denken,
    Berge suchen, Sternenwagen nach dem Wege fragen.

    Können Pferde Pferden sagen vom Amöbenunbehagen
    Über Quecksilberbetragen und Patoffeltierchenjagen?

    Im Winde sich erfüllendes
    Wollen, Werden und Vergehen
    habe ich im Mondschein
    nah am Wegesrand und hinter den Fenstern gesehen.


TitleZukunft
Material, TechniqueRauminstallation unter dem Scanner
Dimension IEPG
Year, LocationWürzburg, 2006
Price Purchase
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Info709 14 1
  • 14 Comments Sign in to leave a comment.
  • heinrich
    heinrich
    Jeder ist...
    dadaist...
    :-)
  • BanI
    Geschirr - Waschbecken - Toilette


    Ein würdiger Lebenslauf.
  • ok
    leicht errötend verbinde ich meinem unheimlichen freund zärtlich das maul, nicht fest, denn ich brauche ihn noch, frage den zenmeister, ohne antwort zu erhoffen und gratuliere meinem patenkind endlich zum geburtstag.
  • trebeM
    von rotzgof:


    -------------------------------------------------------------
    "Beitrag An alle da draussen, Heute - 15:49
    "An alle da draussen, ich bin N-ra.
    Ich weiss, dass Ihr nicht wisst, wer ich bin. Ist auch nicht wichtig.
    Sicher spürt Ihr auch, dass irgend etwas nicht stimmt mit dieser Welt, in der wir leben.

    Überall werden wir kontrolliert: Cumulus hier, Punkte sammeln da, Steuern zahlen dort, Vignette kaufen da…
    Du hast keine Chance, Dich frei zu entwickeln. Ich nenne das Sklaverei der Seele.
    Wir wollen uns entwickeln und uns nicht von euch programmieren lassen durch TV und Medien. Ihr lügt uns an, ohne rot zu werden.
    11. September 2002 – Krieg im Irak – US Präsidentenwahlen…
    Aber es dauert nicht mehr lange und es wird wieder die Liebe auf diesem Planeten herrschen. Denn sie werden ihr eigens Grab schaufeln. Mit Gewalt haben wir nichts am Hut.
    Wir sind Kinder des Lichts und wir kommen in Frieden und voller Liebe. Denn die Liebe ist ein Spiel, das Du nur verlierst, wenn Du es nicht spielst. Also, was spricht gegen die Liebe? Ihr habt die Wahl, denn Ihr habt einen freien Willen! Ihr werdet jetzt vielleicht sagen: „Aber ich denk ja schon positiv!“ - lest aber schon am Morgen die Zeitung, die voll von Krieg, Leid, Not, Politik, Sex … und ein paar Witzen ist. Am Abend schaltet Ihr den Fernseher ein und lasst euch programmieren.
    Ihr müsst wissen, so wie Ihr denkt, so lebt Ihr.
    Ihr schafft Eure eigene Welt, in der Ihr die Hauptrolle spielt.
    Stellt euch vor: Alle Menschen dieser Welt hätten nur noch liebevolle, mit Licht erfüllte und friedliche Gedanken… was für eine Welt könnten wir uns erschaffen! Ohne Hunger und Leid, ohne Krieg und Angst…

    An alle da draussen, ich bin N-ra.
    Ich weiss, dass Ihr nicht wisst, wer ich bin. Ist auch nicht wichtig.
    Sicher spürt Ihr auch, dass irgend etwas nicht stimmt mit dieser Welt, in der wir leben…
    Lasst uns eine liebevolle Zukunft erschaffen, sie liegt in unseren Händen.

    Ein Text von: N-ra http://www.krea-design.net"
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    aus: An alle da draussen,




    gruß, M
  • trebeM
    janz vorzüglich wortjeschwurbel! und dann auch noch solch korrespondenz! *fieps*
  • Angelika Reeg
    Angelika Reeg
    mensch nee, die hätt ich heut mittag gebraucht,
    und wo waren se, bei dir,
    unglaublich,
    sowat nenn ich Arbeitsverweigerung
    *gg*
  • El-Meky
    El-Meky
    ich lese hier aufmerksam mit
    als gewissenhafte Hausfrau :o).

    Lg Ella
  • apogaeum
    apogaeum
    Das werde ich gerne tun.

    Aber hochladen kann ichs erst am Mittwoch.

    Habe nämlich morgen Nachtdienst...
  • ok
    Ich bin gespannt, selbstverständlich dürfen Sie sich auf mein bisher so dürftiges Werk beziehen.
  • apogaeum
    apogaeum
    So eine Ähre.

    Ich weiß nicht, was ich jetzt dazu sagen soll.

    Mein nächstes Werk werde ich Ihnen widmen, geehrter Herr.

    Ich setze mich gleich dran, dass es noch morgen fertig wird.

    Hochachtungsvoll

    A
  • ok
    Ich erlaube mir, Ihnen ein Werk zu widmen, geschätzer A.



    Ihr ergebenster K.
  • apogaeum
    apogaeum
    Geschätzter Kokainmock

    Lassen Sie mich mit einem inbrünstig vorgetragenen Gedicht antworten:

    Metallgazellen warf das Rattenkind
    In die Rotzwellen der Mutterrättin Nase,
    die doch Blütten meinte, Frösche sehnte,
    und Unken in dunkle Nächte rufen wähnte.

    Wer pinkelte in Omas Vase?
    War es der Rättin ihr saufender und arbeitslose,
    mit großer Geste des savoir vivre Harz-IV empfangende Mann, der Hase?

    Da, wo der Mond beim Löwenzahn liegt,
    wartet das Wünschen weit,
    weilt das Wollen weh,
    und wunden die Wunden weich;
    weichen Winden, Werden und Wehen.

    Lasst das Gazellenmetall
    nicht schwimmen im Sinnen,
    nicht entrinnen zwischen Pienien und Plantanen,
    lasst Kerzenmerze schmerzen
    und Ratten Warzen herzen.

    Hochachtungsvoll

    A
  • ok
    Sehr geehrter Herr Apogaeum,
    So sehr ich Ihren Don Carlos und Ihre Aida schätze, dies hier ist ein Plagiat. Lassen Sie mich mit Hans Arp antworten:

    Aus "Die Schwalbenhode":

    jetzt donnert hinter der sonne
    die schwarze kegelbahn und keiner zieht mehr die kompasse und die räder der schiebkarren auf
    wer ißt nun mit der ratte am einsamen tisch wer verjagt den teufel wenn er die pferde verführen will wer erklärt uns die monogramme in den sternen
    seine büste wird die kamine aller wahrhaft edlen menschen zieren doch das ist kein trost und schnupftabak für einen totenkopf.

    Treffend wäre auch noch Schwitters Onkel Heini:
    http://www.peak.org/~dadaist/Deutsch/Graphiken/onkelheini.html

    Das ist wenigstens lustig.
  • Harty
    Harty
    oje, erinnert mich stark an putzen. :-)