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Malerei, Figural, Symbolismus

MalereiFiguralSymbolismus

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    Uploaded by Jens_N_H_Erdmann on 08/26/2016

    Also der Titel ist doch sehr nichtssagend, da muss ich mir doch mal einen anderen einfallen lassen, einfach ist das aber nicht. Warum an dem Stab ein Feuer brennt? Schwer zu sagen, ich habe es noch nicht herausgefunden, kam so aus meiner Phantasie und woher die es hat, kann ich auch nicht sagen.

TitleBronzezeit I
Material, TechniqueOil on canvas
Dimension 60 cm x 80 cm
Year, Location2013
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Info580 5 39 2 4.2 by 6 - 5 Votes
  • 5 Comments Sign in to leave a comment.
  • Jens_N_H_Erdmann
    Jens_N_H_Erdmann
    Vielen Dank Mara! Das sind treffende schöne Worte. LG, Jens
  • MaraGabriela
    MaraGabriela
    Den eigenen Eingebungen kommt man tatsächlich nicht immer auf die Spur ... aber die Stimmung, kommt dennoch rüber ... bei mir ... und da ich gern mit Eingebungen arbeite, die ich später versuche zu entschlüsseln, bin ich auch oft überrascht, wenn es mir gelingt und ich eine zielsichere Logik dahinter erkenne. Den Eingebungen vertrauen - dann entsteht so ein bemerkenswertes Bild wie dieses. Das ich auch nicht sofort entschlüsseln kann. Braucht es aber auch nicht.
    Ein leuchtender, wichtiger Augenblick, eine tiefblaue Nacht im Feuerschein, eine heilige feierliche Zeremonie, ein Mann darin gebannt. Das reicht ;)

    Liebe Grüße

    Mara
  • Gast , 1
    ja, so entsteht ja m.E. irgendwie die Intuition (zumindest ein Teil davon), und die ist eh vom Feinsten meist.....
    Nee, alles vorab zu erklären, ist's ja auch nicht. Da gibt es dann ja gar nichts mehr zu rätseln. Darauf wollte ich nicht hinaus.
    Lediglich die Illusion, dass der Künstler zumindest ahnt, was er gemalt hat, hab ich persönlich doch ganz gerne, wenn ich zu rätseln anfange, was Symbole im Symbolismus bedeuten könnten. Also Deine Beschreibung nahm mir da vorzeitig die Motivation. Aber das gilt ja, wie immer, eh nur für mich....
  • Jens_N_H_Erdmann
    Jens_N_H_Erdmann
    Danke U-did. Also finden würdest du sicher noch was zum entschlüsseln. Nachdem ich ein Bild angefangen habe, lauert immer Gefahr: alles zu überladen, zu viel zu erzählen, nichts mehr der Deutung überlassen zu können. Solche Kritik habe ich öfter einstecken müssen und denke jetzt immer darüber nach. Leider kann man auf dem Foto nicht die Ritz-Arbeiten erkennen, den Sonnenwagen, die Figuren usw. So, wie die Scheibe oben links sollen auch diese Figuren- und Artefakt-Darstellungen von den Vorstellungen der Menschen der Bronzezeit erzählen, vom Zug des Sonnenwagens über den Himmel, von Tag und Nacht, von der Angst vor der Nacht. Spannend bleibt, dass es eine schriftlose Zeit war, wir also nur aus den gefundenen Artefakten mutmaßen können, wie die Menschen wirklich gefühlt, gedacht und geschaudert haben. Bei mir kommen die Bilder immer sehr unterschiedlich zustande: von spontan, wie dieses, bis hin zu endlosen Planungen und Vorüberlegungen und vorbereitenden Skizzen. Manche Bilder fange ich nie an, da ich sie immer noch als unfertig von der Idee betrachte. Mich freut, wenn mal etwas spontan kommt. Aber es stimmt eigentlich auch nicht so ganz, weil manche spontane Bilder in einer Reihe entstehen, sozusagen aus vorhergehenden Werken ihren Ansatz und -reiz bekommen. Bei der Farbwahl spielt wohl hinein, dass ich mich mit Farbenlehre sporadisch beschäftige, also, was passt zusammen und was hat welche Bedeutung. Überhaupt weiß ich irgendwann selbst nicht mehr, was woher kam und von was beeinflusst oder angestoßen wurde. Ich bin mir nie ganz sicher. Ich versuche möglichst wenig Fotos als Vorlage zu benutzen, da ich dann nicht mehr die Freude am Nachdenken, Entwickeln, Herausfühlen habe. Lieber nehme ich Fehler im Bild in Kauf, als mich durch das hemmen zu lassen, was schon andere abgebildet haben. Aber ich schaue viele Fotos und Abbildungen, sauge sie in mein Gedächtnis auf und lasse dort alles gären und hoffe, dass sich was herausbildet. Dann heißt es hoffen, denn nur ein Teil dessen, was sich herausbildet schafft es am inneren Wächter, am gnadenlosen Selbstkritiker vorbeizukommen. Wahrscheinlich bin ich immer noch ein Suchender...
  • Gast , 1
    Hallo, Jens! Ein interessantes Bild - erinnert an Tarot-Karten irgendwie.
    Mich bremst es ja aber meist ein wenig im Drang, mir etwas in ein Bild hinein- oder aus ihm hinauszudenken, wenn der Maler schon gleich sagt, dass er sich gar nichts dabei gedacht hat und es ihm nur so kam. Den Verdacht hatte ich ja schon bei manchem Werk. Aber so deutlich vor den Latz geknallt - was soll ich dann noch nach Bedeutung im Symbolismus suchen? Kurz: bei aller Offenheit und Ehrlichkeit würd ich so ein Geständnis ggf eher nach hinten verlagern ;-)

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