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Ausstellung, Eliza douglas, Zeitgenössische kunst, Kunstverein, Wiesbaden, Zeitgenössisch

Zeitgenössische KunstAusstellungKunstvereinWiesbaden

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    Uploaded by Nassauischer Kunstverein on 04/29/2017

    Eliza Douglas
    My Gleaming Soul / I am a Fireball
    20. Mai 2017 bis 02. Juli 2017
    Eröffnung am Freitag, 19. Mai 2017, ab 18 Uhr

    Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden zeigt zwei Gemälde-Serien der Frankfurter Künstlerin Eliza Douglas, My Gleaming Soul und I am a Fireball. Obwohl den ausgestellten Werken das Interesse an den verschiedenen Genres der malerischen Praxis, insbesondere der des Porträts, gemein ist, schöpfen sie ihre Inspiration gerade nicht aus konkreten Werken von Künstlern der Vergangenheit. Ebenso wenig verortet Douglas ihre Gemälde in zeitgenössischen Diskursen, die sich auf visuelle Tropen wie digitale Technologie stützen. Ihre Besonderheit liegt darin, Arbeiten zu schaffen, die frisch wirken, ohne gerade dabei aktuellen Trends zu folgen. Dazu entwickelt sie ein Vokabular, das einerseits die Geschichte des Mediums aufgreift, ohne andererseits dabei die Malerei als ein historisches Problem abzutun.

    Eliza Douglas
    My Gleaming Soul / I am a Fireball
    20. Mai 2017 bis 02. Juli 2017
    Eröffnung am Freitag, 19. Mai 2017, ab 18 Uhr

    Nassauischer Kunstverein Wiesbaden
    Wilhelmstraße 15, 65185 Wiesbaden
    Tel +49 (0)611 301136
    mailto:info@kunstverein-wiesbaden.de
    Di, 14–20 Uhr, Mi–Fr, 14–18 Uhr, Sa+So, 11–18 Uhr
    Eintritt: Regulär 5€, Ermäßigt 3€, Mitglieder haben freien Eintritt



Title How to Survive in this World
Year, Location 2017
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Info 1112 1 5 6 by 6 - 1 Vote
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  • Stefan Wagner
    Stefan Wagner
    Ein steriles "unwirkliches Milieu" (ähnlich einem Krankenhaus), was durch den ostentativ platzierten Mülleimer nochmal unterstrichen wird. Der Mann ist m.E. bewusst "auffällig durchschnittlich" und durch seine Nacktheit, die weder obszön noch erotisch ist, bietet er keinerlei Möglichkeit einer stereotypen gesellschaftlichen Einordnung. Der Mann wendet sich fragend an den Betrachter und der Titel des Werks postuliert, dass es trotz der keimfreien und durchorganisiert anmutenden Umgebung um das "Überleben" geht. Der geöffnete Fahrstuhl bietet nur die Möglichkeit des Auf- oder Abstiegs, was eine Sozialkritik seitens der Künstlerin sein könnte. Der blanke auf sich zurückgeworfene Mensch ist zum Selbstentwurf gezwungen und durch seine "kapitalistisch-sozialisierte" verkürzte binäre Perspektive (dargestellt durch die zwei Knöpfe), sieht er nur die Möglichkeit des Auf- oder Abstiegs. Der gesamte Rahmen zeigt keinerlei weitere Wahlmöglichkeit und wir hören Theodor W. Adorno leise flüstern: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“.

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