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  • Stefan Wagner
    Stefan Wagner
    @Laura Mars Unsere auch bei Atheisten in verschiedener Ausprägung strukturell durch die abrahamitischen Religionen generierten eingeschriebenen "Selbstbilder" wirken sich selbstverständlich auf unser Sexualitätsverhältnis aus, sowie auf die Produktion von Kinderspielzeug. Ich wollte damit aber eigentlich ausdrücken, dass deine Bilder teilweise einen verborgenen Aspekt der Sexualität aufzeigen, da hier keinerlei stimulierende Ästhetik verwendet wird, sondern das Ekelhafte und Ängstigende herausgearbeitet ist, was zumindest unterbewusst den Unterbau bildet.
  • Laura Mars
    Laura Mars
    @Stefan Wagner na, lass gut sein! puppen sind halt so! anthropomorph (meistens, bis auf die monster) und oft sexuell unbestimmt (religiöse sex-zensur wg. kinderschutz)... virtuelle generative puppen sind da nicht anders.
  • Stefan Wagner
    Stefan Wagner
    Die ewige Wiederkunft des präpotenten nach Verstörung krähenden deformierten anthropomorphisch Maliziösen und Ekelhaften. Ein aufdringliches Muster von Verschwommenheit (d.h. Unschärfe) und die offenkundige Besessenheit von entstellten Gesichtern, worauf der Fokus des Betrachters wohl oder übel gelenkt wird. Es wirkt oberflächlich wie eine künstlerisch infernalische Beschwörung, wobei die Schöpferin ihre Machtposition zelebriert, die primär bewusst und/oder unbewusst dafür verwendet wird, Unwohlsein beim ausgelieferten Betrachter hervorzurufen. In Stellvertreterposition könnten ganz nietzscheanisch formuliert die elenden Gestalten vom Willen zur Macht geformt sein, so wie der Kranke gelegentlich seine mitleiderregende Gestalt noch dafür nutzt, als wirkende Kraft die Außenwelt zu verletzen. Ekel, Angst, Kontrollverlust,.. sind auch sexuelle Bestandteile,… die durch hormonelle Nebelbomben gerne in Vergessenheit geraten. In den Werken wird häufig dieser prekäre Aspekt in den Vordergrund gerückt, was für eine "notwendige" Kompensation oder ein gesteigertes Interesse spricht. "Das Spiel" mit den unterschiedlichen Identitäten entbirgt nach der Kontextualisierung einen durchschimmernden Wesenskern. Es wird ein ungesund anmutendes Verhältnis zu Nähe und Distanz deutlich, welches das Mensch-Sein in einen unbehaglichen Schleier hüllt. Das schale Dasein wird mit erhellendem Wahnsinn ästhetisch aufgewertet und realer, jedoch bedarf es stets der methodischen Unschärfe, sodass aus dem angewandten Placebo kein Nocebo wird. Kunst kann aufwühlen, hier ist es durch die Gesamtheit gelungen!

    "Magst es Kinder-Rache nennenan des Daseins tiefem Ernst;wirst das Leben besser kennen,wenn du uns verstehen lernst." (Christian Morgenstern)
  • Ralf M. de Pennét
    Ralf M. de Pennét
    du bist eine wahre Sensation Laura. hatte mal eine geliebte mit dem Namen...hhhhh sie malte auch aber nur naive liebe Bilder - du zeigst Zwischenwelten.
  • Paco
    Paco
    Die kenn ich doch - war die nicht letztens bei Germanys Next Topmodel - als Moderatorin?

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