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Käfer, Fuchs, Ölmalerei, Bionisch, Gleichheit, Roboter

ÖlmalereiGleichheitDistanzFuchs

Title Try to make the difference
Material, Technique Oil on canvas
Dimension 50 cm x 60 cm
Year, Location 2021
Price sold
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Info 450 5 5 1 4.5 by 6 - 6 Votes
  • 5 Comments Sign in to leave a comment.
  • Die
    Die
    @Nina Schönian-Söllig

    Ja, ich hoffe auch, der Fuchs vermag ihr Herz zu erweichen und ihre Seele zu heilen.
  • Nina Schönian-Söllig
    Nina Schönian-Söllig
    @Gast, 3 dein Verständnis und deine wundervolle wortreiche Darstellung haben mich tief berührt! Vielen Dank dafür!
  • Gast , 3
    Ich habe vermutet, dass es hier um eine Art von Rückbindungsfantasie(im Sinne eines neuen menschlichen Selbstverständnisses) geht, welches in den Ursprüngen hierzulande (primär) einer romantischen Naturphilosophie entspringt, die der zeitgenössischen "technischen Religiosität" antagonistisch gegenübersteht. Das aktuell massivste trennende Element wäre somit der durch die Hand angedeutete (und in den Anfängen befindliche)irgendwie geartete Transhumanismus. Weiter existieren in den Industriestaaten unsere sinnbildlichen (((BERÜHRUNGSPUNKTE))) zur wilden Natur ausschließlich in einer technisch verfälschten Form, d.h. über Monitore und somit über ein "passives künstlerisch aufbereitetes Abbild", was auf das Werk bezogen selbstironisch wirken kann. Der auf die gleiche Haarfarbe blickende Fuchs strahlt m.E. eher ein koalierendes Urvertrauen aus, wohingegen das (vermeintlich) vom eigenen Wesen entfremdete Mädchen weder den Fuchs noch das Insekt auf der Hand tatsächlich spürt. Im Hintergrund sehen wir ein antik anmutendes künstlerisch verziertes Käferabbild, was (m.E.) wiederum den positiven Aspekt des Zwiespalts als Natur- und Kulturwesen zeigt. Es gibt genügend anthropologische Perspektiven, die unsere "Angst" vor der Natur als Urquell von Kunst und anderer kultureller Ausformungen begreifen. Weiter zeigt das Werk m.E. vergegenständlicht, die Gegenüberstellung (aus der antiquierten theoretischen Ästhetik) von Kunstschönem und Naturschönem, was womöglich "denkerisch oder künstlerisch" in Einklang gebracht werden möchte. Am Ende ein Potpourri aus verschiedenen philosophischen Irrwegen verankert im kollektiven Weltgeist, die den erdachten "Camera obscura-Menschen" als außerweltlich konstruieren und schmerzhaft erleben. Ein sehr gelungenes und besonders mehrdeutiges Werk!
  • Nina Schönian-Söllig
    Nina Schönian-Söllig
    @Die die Frage aber ist, tut sie es? Das Bild heisst, versuch den Unterschied zu machen. Sich absetzen von der Herde. Zurück zu einem selbstgesteuerten Wesen das aus Liebe und Empathie agiert. Die bionische Hand versindbildlicht die kalte Welt, in der wir uns befinden, wie Roboter immer im Gleichschritt mit der Masse. Das kleine Mädchen verkörpert die Unschuld die wir alle einmal in uns hatten. Schau auf ihren Mund, sie zweifelt. Vielleicht ist es besser eine Annäherung mit dem Neuen zu wagen, hier dem Fuchs als Sinnbild für fremdes, gefährliches, etwas dem nicht zu trauen ist. Während er mit dem hoffnungsvollen Blick nach oben geduldig sitzt und auf die Berührung wartet und das Wagnis eingeht. Der schlaue Fuchs, ein Tier das seinem Instinkt vertraut, und in diesem Fall, dem kleinen Mädchen, das ihm nichts antut.
    Immer in der Hoffnung auf eine bessere Welt wünsch ich dir ein schönes Wochenende und danke dir für deinen Kommentar
  • Die
    Die
    Sie sieht aus, als würde sie ihn gleich erwürgen...

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