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  • 4 Comments Sign in to leave a comment.
  • emelie
    Beckmann Fan ?
    Klasse!
  • ratzekatze
    ratzekatze
    hi bill :))
    diese fragen stelle ich mir auch.
    zum einen ist es gut moeglich, dass sich mancher ausgeschlossen fuehlt, wenn er den film nicht kennt - finde ich allerdings garnicht so wichtig, ihn zu kennen und wuerde es gerade wenn man ihn nicht kennt begruessen, dass man als betrachter einfach rumassoziert, da es mir - wie du bemerktest - eher um die grundstimmung geht (der verweis auf den film ist lediglich ne quellenangabe und manchmal denke ich, ich taete besser daran, nicht zu erwaehnen, woher ich die momentsequenz habe, da man sich evtl als "uninformiert" fuehlen koennte, wenn einem der film nichts sagt und so auch keine lust hat sich damit zu beschaeftigen)
    andersrum-mag eine einschraenkung bestehen wenn man den film gut kennt. das merke ich bei mir selbst manchmal schon in gewisser weise. zb. hab ich inzwischen schon eine abneigung gegen bilder, die ich das eine oder andre mal so oder so aehnlich als "filmplakat" wahrgenommen habe - sind eigentlich immer die gleichen szenen und sie sind nicht schlecht gewaehlt, bleibe beim screnen auch jedesmal dran haengen aber ich sortier diese, wenns auf die leinwand geht, eher aus, weil ich nicht einfach auf den film "verlinken " moechte. - bei den kanonenbildern geht mir das denk ich so aehnlich wie dir - sie sind mir zu genau (darum ist auch nach ner minute oder zwei mit pinseln schluss und ich nehm mir das naechste vor). ich skizze die teile aber trotzdem, um auch selbst in den film und das malen reinzukommen - dabei festigt sich meine vorstellung davon , was ich mit den bildern machen will und was nicht.
    nachplappern will ich ihn jedenfalls nicht - dann wuerde ich sicher die bekanntesten und praegnantesten szenen einfach dahinpinseln.

    aber was zum schluss bei rumkommt weiss ich auch nie bevor ich "fertig" bin.
    evtl koennte ichs so einkreisen: ich will stimmungsessenzen rausfiltern, einzelbilder "interpretieren" evtl neue inhalte zusammenfuegen oder durch willkuerliche reihenfolge neu entstehen lassen .....oder eben auch nicht, vielleicht erzeugts,egal wie ichs dreh und wende, immer eine aehnliche stimmung - womit ich wieder bei ner essenz waere

    soweit jedenfalls im moment erstmal :))

    jetzt muss ich glatt erstmal schauen, welches mein erstes auswahlblatt hier ist - ich lad die teile naemlich voellig durcheinander hoch :))

    dieses blatt hier (motivlich) gehoert fuer mich selbst auch zu ner engeren auswahl (obwohl der iro schon recht deutlich ist pfff)- gut zu hoeren dass das noch jemand ausser mir aehnlich sieht :))

    ps: danke fuer dein ausfuehrliches comment, det freut mir :)))

    gruezzerlis
    *!*
  • Gast , 2
    Schließt das setzen auf das semioische Verständnis des Betrachters nicht denjenigen aus, der den Bezug zur Bildquelle nicht hat? Oder andersherum: Ist nicht derjenige schon assoziativ eingeschränkt, der den Film sehr gut kennt? Befürchtest du nicht, dass das Bild zu einer bloßen Verknüpfung verkommt?
    Bestimmt ensteht durch dein Destillat eine Neuigkeit und das ist deine willkürliche Aufspaltung der Grundstimmung des Films in ihre Bestandteile. Ist diese Aufspaltung nun wenig repräsentativ genug, um alleine zu bestehen? Wären da nicht die zwei Bilder, in denen Du Travis mit der Kanone posierend zeigs, denn dort sehe ich nichts weiter als einen "Link" zum Film, und bliebest du in der Richtung deines ersten Auswahl blattes, freute ich mich auf die Vollendung.
    PS:
    Dies hier finde ich gut ausgewählt.
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    .